Vernunftssache

 In Abgefahrenes, ADPM, AfD, Bewusst besser wählen, Gedanken sind frei, Gemeinschaft, Gesprächskultur, Information, Koalition

Lieber Leser, liebe Leserin,

aus gegebenem Anlass muss ich mich heute zu einem Thema auslassen, das im Grunde genommen selbstverständlich sein sollte!

Es geht um “gemeinschaftliches Handeln”, um “Stärke der Gemeinschaft” und um “Spalter”.

Absurditäten-Sammlung zum Thema #ZweitstimmeADPM

„Die Erst- und Zweitstimme für den Direktkandidaten!“

„Zusammenhalt ist wichtig, geht aber ohne Spaltung besser!“

„Niemals! Beide Stimmen AfD! Die AfD muss unangefochten die Nr.1 werden! Hier geht es um ganz Deutschland und nicht um persönliche Vorteile“

„Am Ende entscheiden vielleicht Eure 2% über die Absolute Mehrheit der AfD. Was dann? Wem nutzen Eure 2%? Niemanden!!!!“

„… ich hoffe, diese 30 Kandidaten bekommen Erste- und Zweitstimme.”

“Was für eine Frechheit, die ADPM ist eine Spalterpartei, dass hat sogar Poggenburg erkannt!”

Den Vogel abgeschossen hat aber eine allen bekannte Aktivistin, die heute in Bulgarien lebt. Ich hoffe ihr fällt bald der letzte Giftzahn aus:

Lächerlicher Versuch des Systems, noch auf den letzten Metern die ganz Dummen davon abzuhalten, AfD zu wählen.

Und welche ADPM Politiker bekämen sie dann?

Zum Beispiel eine Mietnomadin, die nicht mal ihr eigenes Leben im Griff hat? Oder eine NPD-Agentin, die schon mit dem Auftrag in die AfD zur Höcke Unterstützung eingeschleust wurde, die Partei ins Völkisch-Nationale zu verschieben und damit quasi unwählbar zu machen. 

Der Moderator einer patriotischen Gruppe bei Telegram schrieb:

Das ist in der inzwischen hitzigen Diskussion das letzte sachliche Argument gewesen.

Es ist offensichtlich, daß hier zwei ADPM-Akteure auf Stimmenjagd sind und dies nicht nur in unserer Gruppe.

Es ist Zeitverschwendung für Euch, nur so am Rande.

Dennoch leidet der Umgangston.

Wir können das rein argumentativ klären und es ist so, daß die AfD keine Stimmen zu verschenken hat und der ADPM keine wahrnehmbare Struktur noch reelle Aussichten auf Erfolg bei den Wahlen hat, auch wenn die zwei Fürsprecher hier etwas anderes behaupten.

Kommentar von F.A. in einem FB-Profil:

 

„Unfug, weil:

In 24 Wahlkreisen (in welchen) hat die AfD einen Vorsprung gegenüber allen anderen Parteien.

Davon sind nur 6 (in welchen) unter den 30 (bleiben 24 Listenplätze) der zugelassenen Liste.

In den übrigen 18 (welche sind das denn, 60 WK minus 24 = 36) (18+24 = 42 WK?) hat sie eine gute Chance, den Wahlkreis zu gewinnen.

(Soweit die Direktkandidaten?)

Wenn sie von den Zweitstimmen 25% erhält, dann ziehen von der 30er-Liste nur 12 in den Landtag. (30 Listenplätze – 18= 12? stehen nicht nur 6 auf der Liste? Dann wären es doch 24 statt 18)

Die übrigen stünden als Nachrücker zu Verfügung. Bekäme sie aber 30%, dann stünden ihr 36 Sitze (30 % von 120 Sitzen = 36 Sitze, die AfD hat aber nur 30 auf der Liste? Also 5 % oder 6 Sitze verschenkt) zu. Aus der Liste kämen dann 18 Abgeordnete. Erst bei 40% der Zweitstimmen wäre mit 48 Sitzen (die AfD hat aber nur 30 auf der Liste? Also 15 % oder 18 Sitze verschenkt) die Grenze erreicht.

Folge: Je mehr Zweitstimmen sie erhält, desto mehr Abgeordnete wird sie im Landtag haben. Je mehr Wahlkreise die AfD gewinnt, desto länger ist ihre Reserveliste. Erst ab 40% käme es zu unbesetzten Plätzen. Doch dann gibt es ohnehin Neuwahlen – nicht nur in Sachsen!

Im Übrigen ist es unwahrscheinlich, dass die SPD oder eine sonstige Kleinpartei einen Wahlkreis gewinnt. Jede Erststimme an solche Parteien bleibt ohne jede Auswirkung, wäre also verloren. Dann ist es besser, sie der AfD zugeben und dadurch ihre Chance zu erhöhen und die der CDU zu mindern. Das gilt besonders für eine Minipartei, deren Spitzenmann sie schon wieder verlassen hat.“

 

(In Klammern Anmerkungen zu seinem Kommentar)

Antwort: F.A. was für ein Unfug

Kleinparteien spalten? Was für eine pauschale und unkorrekte Ansicht…

 

Quelle: pixabay

Alle Parteien links von der AfD arbeiten miteinander gegen die eine rechte Partei mit Bedeutung (die größte Oppositionspartei in der Republik). Egal ob man sich im linken Lager spinnefeind ist oder nicht, man rottet sich zusammen, um mit einer Stimme gegen den politischen Gegner zu obsiegen. Ihr „Kampf gegen rechts“ wirkt auf den Wähler, weil die linken im Richtungsstreit als Einheit Stärke vorgaukeln. Jeder kennt den Spruch „Gemeinsam sind wir stark“, jeder unmündige Michel vertraut der Gemeinschaft und plappert – indoktriniert – alles nach.

Aber was passiert auf der rechten Seite? Von gemeinschaftlichem Vorgehen keine Spur!

Jeder denkt nur an sich, statt sich mit Gleichgesinnten – im Großen und Ganzen – gegen die linke Einheitspartei zusammen zu tun!

Die AfD ist als „Einzelkämpfer“ nicht in der Lage, die Altparteien in ihre Schranken zu weisen (siehe Beispiel Görlitz – Bürgermeisterwahl / siehe Aussage von Kretzschmer in Bezug auf die Koalitionsbildung mit den Grünen). Die linken Parteien schließen sich für den eigenen Erfolg zusammen!

 

Nehmen wir als rechte, die Strategie als Vorbild, um erfolgreich zu sein und die Systemparteien dahin zu schicken, wo sie hingehören…. mindestens auf die Bank der Opposition!

 

Die kleineren Parteien bieten sich für eine Koalition an, wie z.B. der ADPM der AfD (z.B. Erststimme der AfD, Zweitstimme dem ADPM). Es gibt aber noch andere Kooperationsaspiranten, mehr als nur den ADPM (u.a. freie Wähler)

Doch die Mehrzahl der AfD-Mitglieder und alle Funktionäre sind selbstgefällig bis borniert, und bestehen darauf beide Stimmen der AfD zu geben! Mit dieser Einstellung setzen sie den gewünschten patriotischen Erfolg aufs Spiel!

Wer spaltet?

Die kleinen Parteien, deren Mitglieder und Wähler sich von der AfD nicht vertreten fühlen, deren Kreuz auf dem Wahlzettel nie bei der AfD landen wird? … oder die AfD, welche die Kleinparteien lieber in die Wüste schicken würde, als sie an der Wahl teilnehmen zu lassen? … es könnten ihr ja 2% verloren gehen…! 2% die nur dann wichtig sind, wenn die AfD mindestens an der 51%-Marke kratzen könnte. Aber sind wir mal ehrlich, bis dahin ist es ein weiter Weg und die neuen Wähler gehören nicht zu der Gruppe der schon länger hier lebenden.

Kleinparteien verwenden gleiche Themen wie die AfD?

Das ist doch mehr als logisch, weil sie Probleme ansprechen und lösen wollen, die zum heutigen Tagesgeschäft gehören!

Daran sieht man doch, wie eng die Parteien beieinander liegen und gemeinschaftlich eine starke Rechte im LT bilden könnten… inhaltlich ist man doch nicht weit auseinander, im Gegensatz zu den Sympathien und dem ausschließlichen parteipolitischen Blickwinkel!

Ich habe den Eindruck, jeder Autor der o.a. Stilblüten kennt das sächsische Wahlrecht nicht und ist nicht mit der Ausnahmesituation der sächsischen AfD vertraut – der gestutzten Kandidatenliste! In Unkenntnis wichtiger Voraussetzungen und deren Folgen, werden Aussagen aus dem hohlen Bauch gemacht. Dabei schießt man weiter über das sachliche Ziel hinaus und lässt seinen parteipolitisch gefärbten Emotionen freien Lauf. Dies zum Leidwesen einer gepflegten Diskussionskultur und des gegenseitigen Respekts. Werden Wissenslücken deutlich, flüchtet man in Behauptungen, Beleidigungen und Vorwürfen. Das was man bei den linken kritisiert, wird selber konsequent angewendet – zuhören, überdenken und sachlich argumentieren!

Quelle: pixabay

So wird das nichts meine Freunde… entweder sind Patrioten gemeinsam stark, oder sie werden alleine in Schönheit sterben. #wennichnichtirre 

Legen wir unsere persönlichen Animositäten ab, verschieben wir die Distanzeritis auf die Zeit nach dem gemeinschaftlichen Kampf gegen links. Dienen wir zusammen der Sache, wir haben ein gemeinschaftliches Ziel!

Sachsen braucht eine starke Rechte!

Daher plädiere ich für:

In Sachsen die Erststimme für die AfD und die Zweitstimme für den ADPM!

Patrioten denken für ihre Heimat, Patrioten sind gemeinsam stark!

Wer sich bemühen will vernünftig zu sein und seine Wahlentscheidung für Sachsen auf Grund von sachlichen Argumenten zu treffen, der hat die Möglichkeit sich durch den Vortrag

Bewusst besser wählen

zu informieren

Das sächsische Wahlsystem, verbunden mit den 30 AfD-Listenkandidaten, wird leicht und verständlich erklärt!

Platzvoranmeldungen per E-Mail werden empfohlen unter:  mail@patrioten-md.de

 

Informieren Sie sich:

Das sind die politischen Gegner der AfD, dem ADPM und

anderer Parteien außerhalb der neuen Einheitspartei Deutschlands (Die Linken, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU/CSU und FDP)

 

Das Video zeigt indoktrinierte Jugendliche anlässlich einer Veranstaltung in Dresden am 25.08.2019 gemischt mit Ausschnitten aus dem Fernsehfilm “Die Welle”!

Gedrillt und diszipliniert tonieren Jugendliche nach dem “Taktstock” was man ihnen eingebläut hat!

… betreutes Denken – gegen alles was nicht ihren linksfaschistischen Gefallen findet!

Quelle: Facebook/Youtube/Kurt Schluss

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