Oma B. – betreutes Denken

 In AfD, Allgemein, betreutes Denken, Gedanken sind frei, Information, Meinungsfreiheit, Parteikrise, Widerstand
Gefunden bei Facebook 02.09.2019:     
Ein Beitrag von Madeleine Feige

Zitat von Oma B.:

Warum habe ich mit meiner Mitgliedskarte keine “Unterwerfungserklärung” bekommen, in der ich alles ankreuzen muss, was man in der AfD nicht darf?

Quelle: pixabay.com

Ich darf nicht Bewegung ( zur Erinnerung, die Grünen im Bundestag bezeichneten sich als parlamentarischen Arm der Bewegung) sagen, ja nicht einmal denken,

ich muss die Reden und Schriften sämtlicher Nazis und alle ihre gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen kennen und jede sprachliche Kongruenz mit ihnen zuverlässig vermeiden,

ich muss mich von x-Leuten und Vereinen fern halten, von denen ich nie etwas wusste, darf keine Fahne zeigen (Frage: Regenbogen geht? Oder zu vieldeutig?).

“Personenkult” – bei uns ist er ja, wenn, dann völlig freiwillig und nicht abkommandiert – ist komplett tabu.

“AfD, AfD” darf ich rufen, den Namen der Redner nicht.

Ebenfalls tabu sind Spontisprüche von Pegida und staatspolitisches Vokabular.

Auf dem Kyffhäusertreffen darf ich schweigend den Saal betreten und dann gesittet sitzenbleiben und lauschen. Wie im nordeuropäischen Gottesdienst.

Ansonsten darf ich in gebückter Haltung die weisen Entscheidungen eines unübertrefflich urteilssicheren Bundes- resp. Landesvorstandes entgegenehmen, sie freudig umsetzen und dafür spenden.

All das, muss jeder wissen und bejahen, dann klappts auch mit dem BuVo.

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