Nazis angreifen

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So und so ähnlich lauten mittlerweile täglich die Schlagzeilen in den alternativen Medien. Über politisch motivierte Straftaten berichtet der Mainstream nur in den seltensten Fällen und wenn, dann nur da, wo die Öffentlichkeit nicht mehr ausgeschlossen werden kann – wie zum Beispiel zum G20 in Hamburg in 2017.

Wobei, richtig überlegt, sind es alles kriminelle Taten unter dem Deckmantel der politischen Motivation.

Aber, Politik ist die „Staatskunst“. Sie regelt das geordnete Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger. Das was die Antifanten praktizieren, ist genau das Gegenteil von geordnet – es ist anarchistisch, gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung und gegen jegliches geltendes Recht. Wer Recht bricht ist kriminell!

Das Spektrum der Unrechtstaten ist breit und anscheinend unendlich. Respektlosigkeiten, wie Beschimpfungen, Beleidigung oder den Stinkefinger zeigen, lautstarkes Stören von Kundgebungen, gehören noch in die harmlose Kategorie. Nötigungen, Bedrohungen, Verleumdungen, soziale Ausgrenzung, und einkesseln von Informationsständen von nichtlinken Bürgern, steigern die Intensität der Straftaten. Glasbruch, Säureanschläge, Brandstiftung an Häusern und Autos, Farbschmierereien, Abhängen, verschmieren und entwenden von Wahlplakaten, sind Sachschäden, die von der Respektlosigkeit vor fremden Eigentum zeugen, insbesondere wird die Schädigung von “Unbeteiligten” als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.

Die kriminelle Energie der Täter zeigt sich deutlich in Angriffen auf Leib und Leben, auf die Gesundheit von Personen.

Linksextreme Gewalt und Gesinnungsterrorismus haben in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht zu suchen. Jeder der sich dagegen vergeht, ist nicht nur ein Gesetzesbrecher, sondern auch ein Feind des Grundgesetzes, ein Fall für den Verfassungsschutz und unsere Justiz. Jedoch sind diese Staatsdiener offensichtlich in vielen Fällen auf dem linken Auge blind.

Bundesministerien, Parteien, Politiker und auch kommunale Institutionen unterstützen, fördern antifaschistische Jugendgruppen, wie es Christian Jung bei seinen Recherchen zum Buch “Der Linksstaat” dargestellt hat. Im “Kampf gegen Rechts” ist jedes Mittel Recht und wird mittlerweile gesellschaftsfähig. DAS FINDE ICH ZUM KOTZEN!

Auch der Beitrag auf der Antifa – Plattform “indymedia” ist ein Fall für die Ermittler und Staatsanwälte

Antifa: Buttersäure‐Anschläge auf Burschenschaft und Privatwohnungen

Linksextreme Gewalt soll Patrioten einschüchtern

Antifa‐Gewalt richtet sich gegen alle Patrioten

Nürnberg: Linksextreme überfallen AfD‐Stand und verletzen Parteimitglied

Wochenende der Gewalt: Mehrere Angriffe auf AfD‐Politiker

Screenshot youtube

Eure Toleranz kotzt uns an

de.indymedia.org/node/35479

Und wieder ist es so weit: André Poggenburg will am Mittwoch, den 14. August, unter dem Motto “Gegen LINKE Intoleranz und Aggression” in Connewitz auflaufen – sein fünfter Versuch. Bisher unterband die Versammlungsbehörde die Kundgebungen der rechten Splittervereinigung “Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland” (AdPM) unter Verweis auf ein mögliches Gefahrenpotential, dass durch die Bewohner*innen und ihren Freund*innen in Connewitz ausgehe.

Dieses “Potential” ist enorm, der letzte Versuch der Rechten im Juli zeigte es. Mehrere hundert Menschen kamen trotz der kurzfristigen Verschiebung des rechten Aufmarsch vors Bundesverwaltungsgericht und störten die neonazistische Veranstaltung. Damit das, wo auch immer die Kundgebung letztlich stattfinden mag, wieder so gut funktioniert, bedarf es gegenseitiger Solidarität. Wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen und dadurch spalten lassen. Jede Art des Protets gegen Neonazis und jedweder Form von Ausgrenzung und Menschenverachtung ist legitim, ob nun durch Parolen rufen oder Blockaden; ob nun durch die bloße Anwesenheit auf einer Gegenkundgebung oder die Schaffung von Rückzugsorten; ob ein Klaps auf den Hinterkopf von Faschisten; ob das beschädigen oder zerstören rechter Infrastruktur; ob durch das Anlegen von Kacke- oder anderen Depots sowie deren Nutzung oder (Sperr)Müll auf der Straße.

Alles ist legitim, nur Neonazis ignorieren nicht, wie es der LVZ-Redakteur Mark Daniel einforderte. Ignoriert wurden rechte Ideologien und Taten zuhaufe in diesem Land, deren Aufschwung tat dies jedoch kein Abbruch. Aktives Vorgehen hingegen zeigt den Faschisten ihre Grenzen auf und versucht immerhin, den Raum für rechtes Denken und Handeln einzugrenzen und bestenfalls zu nehmen.

Dabei kann es nicht um einen bloßen Antinazi-Konsens gehen, sondern um einen antifaschistischen. Personen, die sich sexistisch, homosexuellenfeindlich, antisemitisch oder anderweitig menschenverachtend Äußern, gilt die angesprochene Solidarität entzogen.(1) Reaktionäre Einstellungen in den eigenen Reihen wie sie auch bei Poggenburg und seine Anhänger/innen zu finden sind, gilt es gleichermaßen zu bekämpfen.

Ob gewaltfrei, lautstark oder militant, wichtig ist der solidarische Widerstand!

Achtet daher in den kommenden Tage auf weitere Ankündigungen!

Diese Ansage gilt im Besonderen jenen Typen, die bei der Protestkundgebung am 17.07. meinten, es sei voll radikal und antifaschistisch “Schwuchteln haut ab!” zu dem Neonazi-Auflauf rufen zu müssen.

Bleibt der nächsten Gegenkundgebung fern, verpisst euch aus linken Räumen, überdenkt eure Einstellungen – oder es knallt!

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