Moschee für Muslimbrüder

 In Bürgerschutz, direkte Demokratie, Informationen, Islamisierung, Moschee, Widerstand

Geheimniskrämerei in Bochum

Eine neue Moschee für verfassungsfeindliche Muslimbrüder?

In den Verfassungsschutzberichten wird die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ (IGD) als die wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in der Bundesrepublik beschrieben. Die IGD hat rund 1.300 Mitglieder, ist im gesamten Bundesgebiet aktiv und koordiniert eigenen Angaben zufolge ihre Aktivitäten mit mehr als 50 Moscheegemeinden. In der deutschen Islamlandschaft spielt die IGD eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denn sie ist Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) und war über diesen auch an der Gründung des Koordinierungsrates der Muslime (KRM) beteiligt.

Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens kommt bei seiner ausführlichen Bestandsaufnahme im Mai 2006 zum Schluss einer Unvereinbarkeit des Gedankenguts der Muslimbrüder mit dem deutschen Grundgesetz. In der abschließenden Bewertung heißt es:

„Bei aller Differenzierung hinsichtlich der verschiedenen Denkrichtungen innerhalb der Muslimbruderschaft ist der Großteil des dort vertretenen ideologischen Gedankenguts unvereinbar mit den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Prinzipien der Demokratie, des Rechtsstaates und einer auf der Menschenwürde basierenden politischen Ordnung. Der absolute Wahrheitsanspruch, den die Muslimbruderschaft erhebt und den sie auf die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit gründet, steht im Widerspruch zu grundlegenden demokratischen Prinzipien wie dem Meinungspluralismus und der Volkssouveränität. Die von der Muslimbruderschaft angestrebte Ordnung weist deutliche Züge eines diktatorischen beziehungsweise totalitären Herrschaftssystems auf, das die Selbstbestimmung des Volkes ablehnt sowie die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit der Menschen in Frage stellt.“

Die Jugendorganisation der Muslimbrüder in Deutschland ist die Muslimischen Jugend in Deutschland e.V. In einer Stellungnahme des Bundesverfassungsschutzes von 2009 heißt es:

„Die Muslimische Jugend in Deutschland e.V. (MJD) bietet ihren Mitgliedern ein umfangreiches Schulungs- und Freizeitangebot. Die in den Schulungen vermittelten Informationen erscheinen geeignet, desintegrativ zu wirken und die Teilnehmer gegen die „westliche Gesellschaft“ zu emotionalisieren.“

Geheimniskrämerei in Bochum

Eine neu Moschee für verfassungsfeindliche Muslimbrüder?

Eine Beratung hinter geschlossenen Türen der Ratsherren. Kein Sterbenswörtchen gerät an die Öffentlichkeit. Wird der Islamistische Kulturverein schon bald mit der Khaled-Moschee Räume in der Querenburger Straße beziehen?
Quelle: EPOCH TIMES  16.07.2019

„Es gibt ja die Taquyya, die im Islam erlaubte Verstellung und Täuschung bei der Auseinandersetzung mit Ungläubigen.

Die Ditib ist für mich die Materialisierung der Taquyya. Egal, wie die Antwort ausfällt:

Ehrlich wird sie nicht sein. Das ist Taquyya. Die Erlaubnis für Muslime, Ungläubige zu belügen.“

Salafisten und Muslimbrüder könnten sich schon bald in einer temporären Gebetsstätte an der Castroper Straße in Bochum die Klinke in die Hand geben. Der Islamische Kulturverein (IKV) plant dort langfristig die Errichtung einer Moschee. Denn der Betrieb der Khaled-Moschee am jetzigen Standort in der Querenburger Straße ist nur noch geduldet.

Um das „Gemeindeleben der Gläubigen“ aufrechtzuerhalten, seien nun „Räume zum Beten, zur Weiterbildung, zur Schulung, für sportliche Aktivitäten, zur Kontemplation und Erholung“ in der Castroper Straße geplant. Das geht aus der Mitteilung der Stadtverwaltung vom 19. Juni hervor. Eine Fertigstellung wurde bereits Ende 2019 in Aussicht gestellt.

Am 11. Juli gab es zu diesem Vorhaben eine Abstimmung der Ratsmitglieder im nicht öffentlichen Teil der Sitzung. Pressesprecher Peter van Dyk von der Stadt Bochum betonte auf telefonische Anfrage nochmals, dass zum aktuellen Stand keine Informationen bekanntgegeben würden. Zu welchen Ergebnissen die nicht öffentlichen Beratungen geführt haben, bleibt vorerst im Verborgenen.

Grund hierfür könnte sein, dass der Landesverfassungsschutz den IKV im Visier hat. Denn die Muslimbruderschaft, die in der Moschee ein- und ausgeht, wird in Deutschland von den Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindlich eingestuft. Auch in ihrem Ursprungsland Ägypten ist sie verboten, heißt es im „Lokalkompass“.

In der Khaled-Moschee in Bochum würden demnach wiederholt Schulungen, Vorträge und Gebete mit Referenten aus dem Umfeld islamistischer Organisationen stattfinden, beispielsweise mit Taha Amer, dem Vorsitzenden des Rats der Imame und Gelehrten Deutschlands und Ahmed Khalifa. Amer vertritt eine Organisation, die „eine wichtige Funktion im Aktionsgeflecht der Muslimbruderschaft einnimmt“, sagte Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann-Marschall laut „Lokalkompass“. Khalifa stehe unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes des Freistaates Bayern. Er sei langjähriger Imam des Islamischen Zentrums München.

Burkhard Freier, Chef der NRW-Verfassungsschützer warnte laut „Welt“ davor, dass mittelfristig gesehen von einer verstärkten Einflussnahme der Muslimbruderschaft eine weitaus größere Gefahr für die deutsche Demokratie ausgehe, als von der radikal-islamischen Salafisten-Szene, deren militante Protagonisten Terror-Gruppierungen wie Al Kaida oder den „Islamischen Staat“ (IS) unterstützten. So verfüge die Führung der Bewegung über einen hohen Bildungsgrad und erhalte zudem großzügige Unterstützung von Geldgeber von der arabischen Halbinsel.

Für die Einwohner ist das  „ein Schlag ins Gesicht“

MOSCHEEPROJEKT AN DER CASTROPER STRASS

Oberbürgermeister ignoriert Bedenken des Verfassungsschutzes

Quelle: AfD Ratsfraktion Bochum / Lokalkompass

An der Castroper Straße soll mit Unterstützung der Bochumer Stadtverwaltung eine neue Großmoschee entstehen. Bauherr ist der Islamische Kulturverein Bochum (IKV), der bisher in der Khaled-Moschee an der Querenburger Straße ansässig ist. Dieser ist in das Visier des Verfassungsschutzes geraten.

Nicht nur Salafisten wie der im vergangenen Jahr abgeschobene Sami A., sondern auch Muslimbrüder gehen dort ein und aus. Diese in ihrem Ursprungsland Ägypten verbotene Terrororganisation wird in Deutschland von Sicherheitsbehörden als verfassungsfeindlich eingestuft:

„Mittelfristig geht von den hiesigen Ablegern der mächtigsten globalen Islamisten-Bewegung eine größere Gefahr aus, als von der Terror-Organisation al-Qaida oder dem IS.“

– so der Landesverfassungsschutz-Chef Burkhard Freier.

Auf etwa 10.000 m² Fläche wird ein neues Quartier mit einer Großmoschee mit Wohnungen und Veranstaltungsräumen, einer Bücherei und verschiedenen Läden entstehen.

Der Verein ist aktuell nicht in der Lage, den Bau zu finanzieren. Deshalb geht die Stadt mit etwa 650.000 Euro in Vorleistung für die Erschließung des Geländes und den Bau von 100 Parkplätzen. Es wird dann eine Leichtbauhalle errichtet, die zunächst als provisorische Moschee Platz für 500 Muslime bieten soll.

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