Mahnwache gegen Moschee-Neubau in Dresden

Die Muslimbruderschaft (MB), von Hassan al-BANNA 1928 in Ägypten gegründet, gilt als weltweit älteste und einflussreichste sunnitische islamistische Bewegung. Von den Verfassungsschutzbehörden wird sie als extremistisch eingestuft. Ziel der MB ist die Errichtung eines islamischen Staates auf der Grundlage der Scharia, der islamischen Rechts- und Lebensordnung. Wie auch ihr Leitspruch zeigt, wird ein säkularer Staat, d. h. eine Trennung von Staat und Religion, von der MB ausdrücklich abgelehnt:

„Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer.

Der Koran ist unsere Verfassung.

Der Jihad ist unser Weg.

Der Tod für Gott ist unser Wunsch.“

Im Bericht des sächsischen Verfassungsschutzes heißt es:

Vorstand und alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Sächsischen Begegnungsstätte (SBS)
gUG ist Dr. Saad ELGAZAR.

Es liegen tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass er der MUSLIMBRUDERSCHAFT (MB) zuzuordnen ist. ELGAZAR hat über einen längeren Zeitraum in öffentlich
zugänglichen sozialen Netzwerken im Internet zahlreiche Beiträge veröffentlicht, in denen Aktivitäten der MB dargestellt wurden. So verbreitete und kommentierte er unter anderem auch Beiträge von bzw. über Yusuf AL-QARADAWI, der inoffiziellen Leitfigur bzw. des derzeitigen Chefideologen der MB, über Hassan AL-BANNA, dem Gründer der MB, sowie Sayyid QUTB, dem einstigen Hauptideologen der MB. In seinen eigenen Äußerungen und Kommentaren zu diesen Beiträgen unterstrich ELGAZAR
die religiösen Leistungen dieser Personen für die MB und rief die Muslime dazu auf, den wahren Kern des Islam zu leben (gemeint ist in diesem Zusammenhang das Islamverständnis der zitierten MB-Ideologen).

Darüber hinaus verfasste er auch eigene Artikel, die die MB als die beste Lösung für alle derzeitigen Probleme in Ägypten darstellen (Stichwort: „Die Lösung ist die Muslimbruderschaft“).

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier