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Münchner Merkur:

Umfrage zur Bundestagswahl 2017 mit absoluter Mehrheit für AfD

17. Februar 2016

Die Wahlen zum 19. Bundestag finden zwar erst im Herbst 2017 statt, doch der Münchner Merkur fragte seine Leser bereits jetzt, im Februar 2016, welcher Partei Sie ihre Zweitstimme bei der nächste Bundestagswahl geben würden.

Über 51.000 Leser beteiligten sich an der Online-Umfrage und lieferten ein überraschendes Ergebnis.

Oftmals werden die großen Meinungsforschungsinstitute – Emnid, Forsa, Infratest und Co. –  für ihre Umfragen dahingehend kritisiert, dass die Finanzierung vorrangig durch etablierte Parteien und Medienkonzerne erfolgt. Gemäß der Volksweisheit „Wes‘ Brot ich ess, des‘ Lied ich sing“ könnte hierbei eine implizite Erwartungshaltung des Auftraggebers eine Rolle spielen.

In momentanen Umfragen sackt die derzeitige Regierungskoalition, sowie die derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel immer weiter ab. So waren laut einer kürzlich veröffentlichten ARD-Umfrage 81 Prozent der Budesbürger der Meinung, die Bundesregierung habe die „Flüchtlingssituation nicht im Griff“. Zudem werden Stimmen von Politikern, Politologen und Professoren laut, die fordern, Merkel müsse „durch ein Misstrauensvotum im Bundestag gestoppt werden“, Merkel lebe „in einer anderen Welt“ oder Merkel habe „tausendfaches Leid verursacht“.

Darüber hinaus werden bei den „offiziellen“ Umfragen häufig nicht mehr als 1000 Teilnehmer mit Hilfe klassischer Telefoninterviews über Festnetzanschlüsse befragt. Hierbei kann das Ergebnis bereits durch die Art und Weise der Kommunikation des Fragesteller mit dem Interviewten, bzw. durch die Psychologie der Nicht-Anonymität stark beeinflusst werden. In Zeiten des Internets und digitaler Medien können mit dieser Methodik wohl keine repräsentativen Ergebnisse mehr erzielt werden.

Ein anders Extrem in der Befragungsmethode sind reine Online-Umfragen. Dieser liefern häufig ein diametrales Ergebnis zu den Telefonumfragen der klassischen Meinungsforschungsinstitute. Hier werden häufig sehr hohe Quantitäten bezüglich der Befragten erreicht, jedoch werden automatisch jene Wahlberechtigten ausgeschlossen, die sich nicht für politische Sachverhalte Interessieren oder für die das Internet weiterhin „Neuland“ ist.

Die Online-Ausgebe des Münchner Merkurs stellte am 5. Februar 2016 seinen Lesern die Frage „Wen würden Sie wählen?“. Bisher nahmen über 51.500 Internetnutzer an der Umfrage teil. Das Ergebnis ist bemerkenswert:

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