Tag der offenen Moschee

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Quelle: jouwatch/collage

Warum Erdogan die EU nicht (mehr) braucht

Wozu auch? Warum soll der Mann, der die Türkei zielstrebig seit Betreten der politischen Bühne einer islamischen Theokratie zugeführt hat, jetzt noch in die EU? Demokratie und Europäische Union – da lacht der Sultan vom Bosporus, zwei trojanische Pferde, die er gezähmt und dressiert hat! Die Türkei ist nun laut Präsident Recep Tayyip Erdogans Rede (pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit und der offenen Moscheen!) gar nicht mehr auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union angewiesen – haha, ihr ungläubigen Hunde, wozu denn auch?!

Von Hans S. Mundi

 

 

Jene zwölf Jahre andauernden Beitrittsgespräche waren von Beginn an eine Farce, wurde doch parallel dazu die Türkei von innen durch seine AKP mit den islamischen Gesinnungsgenossen in derselben Zeit gründlich vom Erbe des säkularen Ata Türk befreit und zurück zu den osmanisch-barbarischen Wurzeln eines strengen Gottesstaates geführt. Zug um Zug, Gesetz um Gesetz, Verordnung um Verordnung – und: Verhaftung um Verhaftung, führte der Islamstratege das durch, was Gesinnungsgenossen wie Khomeini im Iran schon erfolgreich vorgemacht hatten. Erdogan tat all dieses mit allerdings mit viel raffinierteren Mitteln, verhüllte und tarnte seine dennoch offensichtliche Revolution. Dank der meist freundlich-einfältigen EU-Verhandlungen konnte er sich diverse Alibis aus Brüssel oder von Kanzlerin Merkel abholen und umhängen. Unter der Tarnkappe des „guten islamischen Onkels“, der angeblich einen neuen Weg zwischen Orient und Okzident gehen wollte, baute er strikt und gnadenlos seine Macht in der Türkei GEGEN die Zivilgesellschaft aus, während er ebenso den Geburten-Djihad sicher im reichen Deutschland verankert wußte. Der Doppelpass als Ausweis für integrationsunwillige Besatzer und Eroberer, flankiert vom politisch dummen Personal der Berliner Republik: „Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren.“ (Erdogan im Februar 2010 in Köln zu SEINEN jubelnden ANHÄNGERN)

Deutschland als Siedlungsraum für Erdogans neues Osmanisches Großreich

Aus einstigen „Gastarbeitern“ wurden bei den Strategiespielen des neoosmanischen Großtürken, von dem Hitler vermutlich noch einiges hätte lernen können, nun die Eroberer fremder Länder – ganz ohne Waffen und Gewalt. Der Islam pur, wie so oft in seiner blutigen, kriegerischen und menschenverachtenden Geschichte. In diesem traditionellen Sinne Erdogan, ein eigentlich berechenbarer Krieger: „Man nennt euch Gastarbeiter, Ausländer oder Deutschtürken. Aber egal, wie euch alle nennen: Ihr seid MEINE STAATSBÜRGER, ihr seid MEINE LEUTE, ihr meine Freunde, ihr seid meine Geschwister!“ (Februar 2011 in Düsseldorf, Quelle: Spiegel-Online). Erdogan sagt auf deutschem (!!!) Boden, dass hier lebende und sich munter ausbreitende türkische Familien und Clans SEINE STAATSBRÜGER sind – auf deutsch: Erdogan erklärt deutsches Staatsgebiet als völkisch von den Türken annektiert und als deren Siedlungsraum erobert, unter seiner HERRSCHAFT! Kanzlerin Merkel stumm, der Außenminister sprachlos, und der Bundespräsident: „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Deutschland im 21. Jahrhundert, die wohl lächerlichste, albernste Staatskarikatur aller Zeiten. Deutschland kann von den Türken mit Zahnbürste, Reisekoffer und Koran in der Hand erobert werden – die hiesige Willkommenskultur beschenkt potentielle Eroberer dann auch noch mit einem deutsch-türkischen „Doppelpass“, der mehr „türkisch“ als „deutsch“ ist. Erdogan dürfte schon seit Jahren von Lachkrämpfen geschüttelt werden, wenn er im Kreise engster Vertrauter an diesen ehrlosen, feigen und völlig verblödeten Haufen denkt, der wirklich alles mit sich machen läßt und mal ein stolzes Land war.

Türkei: Ooops, Erdogan will Kalif anstelle des Kalifen werden…

Nach dem angeblichen Putschversuch im vergangenen Jahr, der interessanterweise nur Erdogans Eroberung der Zivilgesellschaft diente und dessen dubiose Hintergründe niemals seriös geklärt wurden, haben sich die Beziehungen zwischen der Regierung in Ankara und der EU deutlich verschlechtert – wie allenthalben in der zahnlosen deutschen Presse zu lesen ist. Journalisten, die dermaßen unpolitisch in den freien Raum hinein seiern, dass es ebenso lächerlich ist, wie etwa auch die hilflose und dilletantische Bundesregierung agiert, sie erklären NICHTS! Mit den eigenen Waffen der geisteskranken deutschen Gutmenschenrhetorik schlägt Erdogan die noch kopftuchlose Merkel und ihren SPD-Außenminister Gabriel, verprügelt sie mit der „Nazikeule“ und zeigt, wie sehr man den blassen und orientierungslosen Gemütszustand der Nachkriegsdeutschen verstanden hat und ihn sich systematisch zunutze macht. Denn Erdogan weiß ganz genau was er will: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Wegen dieses Zitats eines islamistischen Hassgedichts, welches lupenrein Erdogans wahres fieses Gesicht zeigt, sass der angehende Diktator einst im Gefängnis – als die Türkei noch vom Militär säkular im Sinne Ata Türks beaufsichtigt wurde. Längst ist Erdogan wieder raus aus dem Knast und die Zivilgesellschaft hat verloren. Erst die Türkei, danach kommt Deutschland der Fahrplan steht, die EU kommt danach auch noch dran, aber nur als Islamisches Reich Eurabien. Dafür gab es willige Wegbereiter zur Genüge, schon seit Jahren. Dank einer bis zu Kanzler Gerhard Schröder zurück reichenden Unterwerfungspolitik, welche Appeasement für klug hielt und sich „kultursensibel“ ins eigene Knie schoss, stehen wir nun reichlich dumm da, denn der Bursche macht ernst und immer weiter. Deutschland ist reif für kommende Attacken und weitere Raumgewinne.

Gerhard Schröder (SPD) – immer an der Seite lupenreiner Antidemokraten

„Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich nachdrücklich für einen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, Ankara auf dem Weg in die Europäische Union stärker als bisher zu unterstützen. „Die Türkei gehört schon jetzt zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt“, schrieb Schröder in einem Gastbeitrag für die „Bild“-Zeitung. „Und das wirtschaftliche Tempo in der Türkei ist rasant. Diese Chance müssen wir Deutschen nutzen. Deshalb bin ich ein Befürworter der EU-Mitgliedschaft der Türkei.“ Das Land habe sich unter der Führung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf einen mutigen Reformweg begeben, schrieb Schröder. Er lobte „die grundlegende Demokratisierung, die Kurdenpolitik ebenso wie den Verständigungsprozess, der mit Armenien begonnen wurde“. Deutschland und die EU seien gut beraten, die Türkei dabei zu unterstützen. Eine nationalistische Politik in der Türkei würde das Land isolieren und zurückwerfen und in der Folge die Sicherheit in Europa gefährden, mahnte Schröder. Der SPD-Politiker begrüßte zugleich den Vorstoß des türkischen Regierungschefs, der sich für die Gründung türkischer Schulen stark gemacht hatte. „Erdogan hat einen guten Vorschlag gemacht. Wir brauchen in unserem Land mehr deutsch-türkische Schulen, denn das hilft nicht nur bei der Integration, sondern es bringt unserem Land auch ein Stück mehr Internationalität.“ Mehr politische Dummheit und Ignoranz gehen kaum, was aber will man von einem Rosneft-Aufsichtsrat erwarten, der für die zu erwartende Russen-Kohle frühzeitig seinen Kumpel Putin schon mal einen „lupenreinen Demokraten“ nannte?!!!

Jamaika statt Deutschland – Selbstaufgabe als Programm

Nach der Wahl dürfte NICHTS besser werden. In der Politik galt schon immer, neben der Diplomatie, das Prinzip der Stärke, der Willenskraft, der List und der Raffinesse – basierend auf den eigenen Interessen des zu vertretenden Volkes und der eigenen Anhänger. Wer bei diesem Spiel ständig im Büßergewand des barmherzigen Samariters und selbstlosen Weltenretters antritt, der darf sich nicht wundern, dass sich nichts so entwickelt wie gewünscht, das am Ende alle machen was sie wollen und niemand sich noch an Abmachungen oder Fair play gebunden fühlt – mit einem Idioten macht man eben keine Geschäfte, den zieht man bis aufs Hemd aus, lacht sich über ihn tot und haut ihm bei Gelegenheit immer mal ein paar Schläge in den Nacken, zur Belustigung des eigenen Lagers, welches seine eigenen Interessen kennt und sich nur diesen wirklich verpflichtet fühlt. Deutschlands Scheckbuch-Diplomatie und der leise Auftritt mochten in der Nachkriegsära nach dem lauten Hitler seinen Sinn gehabt haben und ein Beleg für politische Vernunft und bedingte Cleverness gewesen sein, spätestens aber mit der Aufhebung der deutschen Teilung war diese Ära vorbei. Die Fortführung einer nationalen Politik ohne jedes klar definierte deutsche Eigeninteresse führt in Sackgassen und zur Schwächung gegenüber allen anderen. „Der türkische Ministerpräsident kritisierte die deutsche Gesetzgebung, wonach türkische Angehörige vor dem Zuzug nach Deutschland die deutsche Sprache erlernen müssen. ‚Wer Deutschkenntnisse zur wichtigsten Voraussetzung erklärt, verletzt die Menschenrechte‘, erklärte Erdogan.“ (November 2011, Quelle: ksta-Archiv)

Deutschland ohne Kompass in den Wirren der Welt

Und jetzt knallt es mit Ansage, jede Woche neue Schlagzeilen aus der islamischen Republik Turkistan: „TRAUM VOM KALIFAT – Erdogan will die Türkei zur Leuchte des Islam machen.“ (Welt N24, 6. August 2017) – oder auf Portalen wie beim Kölner Stadtanzeiger gleich in Serie zu lesen: „Istanbul – Hagia Sophia soll Moschee werden“, „In der Türkei sollen weibliche und männliche Studenten künftig nicht mehr unter einem Dach wohnen“, „Erdogan denkt wirklich so und stellt Faschismus und Zionismus auf eine Stufe“, „Erdogan hebelt Kopftuchverbot für Schulen aus.“ Und so weiter. Zug um Zug.

Ditib auch bei uns: Erdogan ist gegen Demokratie und gegen „die Christen“

„Die Wohlfahrtspartei nominierte Erdoğan 1994 als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters von Istanbul. Er gewann überraschend die Wahl. In der frühen Phase seiner Amtszeit verfolgte er eine konservative Politik, die der Ausrichtung seiner im religiös-konservativen Milieu verhafteten Wählerschaft entsprach. So wird seit seiner Amtszeit in städtischen Lokalen kein Alkohol mehr ausgeschenkt… In seiner Zeit als Bürgermeister fällt eine viel zitierte Aussage Erdoğans bei einer Pressekonferenz: Laizistischund gleichzeitig ein Moslem zu sein, sei nicht möglich („Hem laik hem Müslüman olunmaz“). In einem Interview mit der Zeitung Milliyet bezeichnete er sich als Anhänger der Scharia. In einem Sonntagsgespräch mit Nilgün Cerrahoğlu erwiderte er auf die Frage, wie es mit der Demokratieverbundenheit der Wohlfahrtspartei aussehe: “Dört dörtlük. Ama demokrasi amaç mı, araç mı? […] Biz diyoruz ki, demokrasi amaç değil, araçtır.” –  „Perfekt. Aber ist Demokratie der Zweck oder das Mittel? […] Wir meinen, dass Demokratie nicht der Zweck, sondern das Mittel ist.“ de.wikipedia.org – 1994 äußerte Erdogan sich gegen einen Beitritt zur EU. Dazu beschrieb er die EU als eine ‚Vereinigung der Christen‘, in der die ‚Türken nichts zu suchen‘ hätten.“ (de.wikipedia.org)

Die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib), größter islamischer Dachverband mit Hauptsitz in Köln, sorgt derweil für die Verbreitung des Islams in Deutschland – im Auftrag von Erdogan, dem die Ditib direkt unterstellt ist und dort von seinem staatlichen Religionsamt Diyanet in Ankara direkte Weisungen erhält. 900 Moscheen in Deutschland werden als missionarische Zentren zur Eroberung des Raumes der ungläubigen Hunde, auch „Biodeutsche“ genannt, von Ankara aus streng kontrolliert und zwecks Unterwanderung gesteuert. Deutsche Politiker haben Erdogans religiösen Bodentruppen mit Staatsverträgen beglückt, ihnen an Schulen den Religionsunterricht überlassen – und auch gleich noch Erdogans islamistischen Glaubenskriegern das Monopol bei der hiesigen Ausbildung von Religionslehrern zugebilligt. Das muss man nicht mehr kommentieren.

In der Presse unlängst ein kleiner Aufschrei: Huch, in Ditib-Lehrmaterialien werden „Kuffars“ (Gottlose) als „wertlose Menschen“ diffamiert, Regimegegner Erdogans werden hierzulande von Ditib-Agenten verfolgt und bespitzelt, es werden von der Ditib islamische Märtyrer, die Christen weltweit verfolgen und ihnen auch schon mal die Köpfe abschneiden, eindeutig verherrlicht und den Kindern als Helden präsentiert. Am Tag der Deutschen Einheit wurde bewußt provokant der „Tag der Offenen Moschee“ eingeführt, auch die 900 Ditib-Islamisierungsfilialen machten mit. Der Dschihad ist eine tolle Sache, sagen die politischen Verbrecher, die hier die Strippen ziehen, in einem Land, welches geistlos politisch vor sich hindümpelt und sich nicht angegriffen fühlen darf – denn ein Deutscher, der eigene Interessen hat und sich wehrt, ist NAZI. Schallendes Gelächter kommt aus dem Palast des Kalifen….

Wie einst Hitler: Einmal an der Macht geht der Blick mit den Militärs auf die Landkarte

„Aktuell bezieht sich Erdoğan in seinen Reden häufiger auf die osmanische Vergangenheit seines Landes. Am 10. November 2016 sagte er in einer Rede zum 78. Todestag Kemal Atatürks: „Wir werden nicht Gefangene auf 780.000 Quadratkilometern sein. […] Unsere Brüder auf der Krim, im Kaukasus, in Aleppo und Mossul mögen jenseits der physischen Grenzen sein, aber sie sind innerhalb der Grenzen unserer Herzen.“  Auch in anderen Reden stellte Erdoğan die heutigen Grenzen indirekt immer wieder in Frage. So spielte er auf den Widerstand gegen den Vertrag von Lausanne von 1923 an, bei dem die Türkei die derzeitigen Grenzen „nicht freiwillig akzeptiert habe“. „Im Vertrag von Lausanne haben wir Inseln weggegeben. So nah, dass wir eure Stimmen hören können, wenn ihr hinüberruft. Das waren unsere Inseln. Dort sind unsere Moscheen.“ In staatlich kontrollierten Sendern tauchten immer öfter Karten auf, die nicht den von 1923 festgelegten Grenzverlauf zeigten.“ de.wikipedia.org

Epilog: Europa in den Händen politischer Volltrottel

„EU-Kommissionspräsident Jose Barroso machte deutlich, dass die EU die Türkei weiterhin als Mitglied aufnehmen will, Fragen müssten aber gestellt werden: „Gerade wegen unserer wichtigen Beziehungen und deren Entwicklungsmöglichkeiten sind wir, wie viele andere in Europa, besorgt über die jüngsten Vorgänge in der Türkei. Ich habe diese Sorgen heute Premierminister Erdogan als ehrlicher Freund und Partner vorgetragen. Die Frage ist, was passiert eigentlich genau in der Türkei?“ Der türkische Gast, der zum ersten Mal seit fünf Jahren nach Brüssel gekommen war, beantwortete die Frage nicht, sondern versicherte nur, dass es schön sei, über „alle Gedanken sprechen zu können.“ Um Erdogan nicht zu verärgern, versicherte EU-Ratspräsident Van Rompuy, die EU wolle sich nicht in die inneren politischen Angelegenheiten der Türkei einmischen. „Wir dürfen die politische Lage nicht analysieren. Das ist eine interne Sache. Das muss die Türkei selbst analysieren. Wir kümmern uns um Rechtsakte und Gesetzestexte. Das schauen wir uns an und nur dazu sagen wir unsere Meinung.“ dw.com, 21.04.2014 … bei diesem EU-Außenministertreffen war auch der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier dabei!

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