Schurkelduell: Journalisten erklären AfD zum Gewinner

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Quelle: Schurkelduell: Journalisten erklären AfD zum Gewinner | Bayern ist FREI

 

Das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz (im Netz auch #Kanzlerduell, #TVDuell #VerräterDuell genannt), war durchaus interessant. Anders als im sonstigen Wahlkampf kann man den Journalisten nicht vorwerfen, dass sie gezielt an den Themen vorbeigeredet hätten, die den Wähler umtreiben. Dies sind, wie das Marktforschungsunternehmen GfK neulich feststellte, im wesentlichen die Themen, mit denen die AfD punktet.
So stand für viele entgeisterte Journalisten gleich nach 1/2 Stunde die AfD als der Gewinner des Abends fest.
Stefan Niggemeier etwa kommentierte genervt: „Jetzt seit 40 Minuten nonstop: Die AfD fragt, die Große Koalition antwortet.“ „Bento“-Journalist Ole Reißmann klagte schnell, seit einer halben Stunde würden die Moderatoren darüber reden, „wie man Flüchtlinge los wird und Grenzen schließt. Die AfD hat gewonnen.“ ARD-Menn: „Seit 35 Minuten Flüchtlinge, Abschiebung, Islam. Im Moment gewinnt eine andere Partei bei diesem #TVDuell.“

 

Martin Schulz offenbarte sehr schnell, dass er von jedwedem Schutz von Grenzen nichts hält. Den illegalen Zustrom könne man nur dadurch aufhalten, dass man den Menschen legale Zugangswege eröffne, sagte er kategorisch, woraufhin niemand nachhakte.
Bei 1:32 redet der Kapo ähnlich wie Gauland in der vielgeschmähten flapsigen Özoğozuz-Bermerkung davon, dass Personen, die aufgrund ihrer islamischen Religiosität Werte des Grundgesetzes wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Frage stellen, „in Deutschland nichts zu suchen“ hätten. Wie andere Sozis spricht der Kapo immer wieder Pogromreflexe an, um seine universalistische Ideologie zu unterstreichen und zugleich mit diesen Reflexen zu punkten. Diese Art von Killer-Instinkt war es ja, die ihm den Spitznamen „Kapo“ eintrug, und auch Gerhard Schröder punktete in seinem Kanzlerwahlkampf damit. Allerdings dürfte es dem Wähler klar sein, das die SPD lediglich gewisse Muslime zu ideologischen Gegnern erklärt und in das unbunte Pack einreiht, dass in Buntschland bleibt und mit allerlei Integrationskursen traktiert werden muss aber keinesfalls deportiert wird (was ja auch Gauland mit Özoğuz nicht vor hat).
Bei 1:25 sagt Merkel, dass der Islam zu Deutschland gehört, sofern es ein grundgesetzkonformer ist.
Bei ca 1:31 zeigt Schulz Killer-Instinkt gegenüber Erdoğan. Er will allerlei Abkommen kündigen und EU-Beitrittsverhandlungen abbrechen, weil die Türkei sich zu stark von EU-Werten entfernt hat.
Bei 1:44 erklärt Merkel, sie wolle Fachkräfte aus Afrika anwerben, um den humanitären Zustrom zu drosseln. Zugleich verweist sie implizit auf das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art 33 GFK und seine Straßburger Brachialauslegung um zu erklären, dass nur die libyische Küstenwache aber nicht europäische Schiffe zurückweisen dürfen.
Bei 1:47 erklärt Merkel, dass der Familiennachzug von der GFK vorgeschrieben sei und daher nächstes Jahr durchgeführt wird.
Bei 1:48 erklärt Schulz, dass ferner das Menschenwürdegebot aus Art 1 GG dazu verpflichte.
Für Merkel und Schulz stehen humanitäre Grundsätze dieser Art turmhoch über den elementaren Interessen des eigenen Volkes.
Claus Strunz ist bei 1:51 von der „klaren Kante“ des Kapo begeistert und fordert mehr davon speziell gegenüber Erdoğan.
Der Kapo enttäuscht ihn nicht, und Merkel zeigt sich danach als Diplomatin.
Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei will auch Schulz bei 1:57 nicht aufkündigen. Dass Erdoğan es selber aufkündigen könnte, wenn man „klare Kante“ zeigt, zeigt er schon deutlich, aber Schulz glaubt nicht daran.
Bei 1:58 verleumdet Schulz Donald Trump und kündigt klare Kante gegen ihn an. Auch hier redet Merkel viel diplomatischer aber inhaltlich ähnlich, z.B. auch mit den leitmedialen Standardverleumdungen bezüglich Charlottesville aber nur beiläufig ohne Emphase.
Bei 2:05 kündigt Schulz die Gießkanne für „soziale Gerechtigkeit“ im Hinblick auf eine ausgesuchte zahlenstarke Klientel hin an.
Beim Schlusswort um 2:40 keilt Schulz noch mal gegen Erdoğan, Putin, Trump und weitere Unholde, gegen die Europa zusammenhalten und klare Kante zeigen muss. Auch hier findet Merkel ein weicheres, diplomatischeres Schlusswort, mit dem sie ihre Orientierung an langfristigeren Interessen des Landes betont, was wohl hauptsächlich auf das Klassenkampfpathos von Schulz gemünzt ist, der sich nicht nur gegen Erdoğan & Co sondern auch gegen verantwortungslose Automanager besonders als Kapo zu profilieren suchte und stets viel Geld aus der Staatskasse für seine „sozial schwache“ Klientel im Namen der „Gerechtigkeit“ forderte.
Schulz zeigte sich gegenüber Merkel sehr konziliant. Von seinen und Gabriels Versuchen, in Opposition zu gehen, war nichts mehr zu spüren. Sein Posten als Vizekanzler und Außenminister dürfte sicher sein. Die AfD dürfte dann die stärkste Oppositionspartei im Bundestag werden.

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