Freiwilligfrei

Nazis, Nazis, überall nur Nazis!

Am 14. Februar 2016, in Gesellschaft und Politik, Videos, by Michael

von Philipp A. Mende

Voller Faszination sowie sich manchmal köstlich amüsierender, manchmal verkrampfender Gesichtszüge verfolge ich mittlerweile quasi täglich, mit welch unendlich großem „Mut“ in Deutschland nunmehr aus jedem Mauseloch „gegen rechts“ Stellung bezogen wird. Das ist wirklich spitze, Leute! Wenn es gleichzeitig nur nicht so peinlich und traurig wäre.

Warum? Dazu muss man zunächst wissen, dass die individuelle Freiheit des Bundestoitschen in einem Ausmaß drangsaliert, beschnitten und verkrüppelt werden kann und darf, dass seinerzeit bereits Personen wie Napoléon auf Tischen tanzten. Nicht umsonst äußerte jener: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Selbstverständlich gibt es nicht den Deutschen an sich. Die Beobachtung der objektiven Realität bestätigt jedoch, dass Napoléons Worte zumindest den überwiegenden Teil „der Deutschen“ trefflich beschreiben. (Als Beweis brauchen Sie lediglich versuchen, emotionslos über die Wurzeln von Herrschaft und Staat zu diskutieren.) Solange die sukzessive Versklavung vor dem Hintergrund einer „legitimierten“, ja quasi-religiösen „Autorität“ erfolgt – sprich Männer und Frauen, die sich einfach „Regierung“ nennen -, ist alles in Butter. Dies hat Tradition in Deutschland.

Eine Sache jedoch lässt sich der „kritische“ FAZ-, Spiegel-, Stern- und Konsorten-Leser in seiner „kritischen“ Einheitsmeinung keinesfalls nehmen: Die heilige Wahl. Diesbezüglich wurde er derart konditioniert, dass er sich alle vier Jahre in einen Pawlow‘schen Hund transformiert und zombieartig etwas verteidigt und tätigt, was Paul Watzlawick als „mehr desselben“ bezeichnen würde. Danach hat er wieder vier Jahre lang von Tuten und Blasen keine Ahnung und gut ist. Simpelste 1+1-Ökonomie? Fehlanzeige. Ethik und Moral? Unwichtig. Das Wesen eines Staates? Um Himmels willen! Die „Errungenschaften“ des Etatismus scheinen in der Tat den Gipfel zivilisatorischen Fortschritts zu markieren. Prost Mahlzeit.

Da die Erfahrung zeigt, dass es sinnvoller ist, mit einer Schachtel Steine über Nietzsche zu diskutieren denn einem „verantwortungsbewussten“ Bürger von Welt die Unsinnigkeit, Hamsterrad- und Kanalisierungsfunktion sowie letztlich praktizierte Anti-Ethik einer politischen Wahl darzulegen, wurde diese Tätigkeit – zumindest, was mich betrifft -, schon lange durch sinnvollere Tätigkeiten ersetzt. Aschenbecher stricken zum Beispiel. Es ist verlorene Liebesmühe, Zeit in etwas zu investieren, was Heinrich Heine folgendermaßen beschrieb: „Der Deutsche gleicht dem Sklaven, der seinem Herrn gehorcht ohne Fessel, ohne Peitsche, durch das bloße Wort, ja durch einen Blick. Die Knechtschaft ist in ihm selbst, in seiner Seele; schlimmer als die materielle Sklaverei ist die spiritualisierte. Man muss die Deutschen von innen befreien, von außen hilft nichts.“ Oh Heinrich, es ist beides für’n Popo. Hättest du das nur früher erkannt, wärst du womöglich nicht an diversen Nervenzusammenbrüchen über Jahre hinweg kläglich eingegangen.

Doch was hat das alles mit oben genannter, faszinierender Unterhaltung zu tun? Wenn wir uns die gegenwärtige politische Gewaltlandschaft ansehen, so stellen wir fest, dass sich der internationale Sozialismus – im Straßenjargon kurz als „links“ bezeichnet -, zu 100% präsentiert, nur dass sich die Einheitspartei nicht mehr als SED, sondern „DieLinkeGrünenCDUSPDFDP“ bezeichnet, während irgendwelche nationalen Sozialisten (NPD etc.) irgendwo jenseits der 1% (zurecht) im Nirwana herumdümpeln. Zwar konnte mir, abgesehen von einer lediglich unterschiedlich interpretierten Auffassung von Rassismus, bisher immer noch niemand Unterschiede zwischen nationalem und internationalem Sozialismus erläutern, aber das ist auch nicht wichtig, solange sich für den ungeheuerlichen „Mut“, sich „gegen rechts“ zu erheben, gegenseitig auf die Schulter geklopft werden kann. Nationale Sozialisten definierten sich dadurch, dass sie das „Gemeinwohl“ über das Individuum sowie dessen „Recht auf Eigentum“ stellten („Gemeinnutz vor Eigennutz“), Umverteilung propagierten, Andersdenkende diskreditierten und sukzessive mundtot machten (oder machen wollten) sowie Propaganda über staatseigene Medien verbreiteten. Und heutige Gutmenschen, die aktuell exakt dasselbe tun oder gutheißen, erdreisten sich, andere – ausgerechnet – als Nazis zu diffamieren? Es ist nur noch absurd.

Dabei wird kaum noch zwischen tatsächlich fremdenfeindlichen Plattitüden und konstruktiven, kritischen Stimmen unterschieden. Selbst bloße Fragen werden mit „Nazi“ quittiert und niedergebügelt. Warum? Da sie aus ideologischen Gründen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden können und dürfen. Ich stelle sie trotzdem:

– Es gibt zwei Möglichkeiten hinsichtlich der aktuellen Migrationswelle: a) Es gibt einen Sozialstaat, der die Einwanderung begrenzt, da andernfalls das Verhältnis von Zahlern zu Empfängern auseinanderfällt (mehr als sowieso schon), oder b) Es gibt keinen Sozialstaat, womit Grenzen überflüssig werden. Ich spreche mich klar für Option b) aus: Kein Staat, keine Grenzen. Wie sehr „Nazi“ ist das?

– Ich behaupte nicht, dass in all den „Flüchtlingen“ ein potentieller Dschihadist schlummert. In einigen sicher – das zeigen beispielsweise Vorfälle, in denen Menschen andere Menschen lynchen wollen, weil sie ein paar Seiten aus einem mittelalterlichen Buch reißen. ISIS kündigt jedoch völlig unverblümt an, mittels der aktuellen Flüchtlingswelle Attentäter nach Europa zu schleusen etc.
Interessant ist jedoch der Umstand, wie islamische Staaten die Lage einschätzen: Viele der reichsten muslimischen Länder (Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Oman) haben keinen einzigen syrischen Flüchtling aufgenommen, weil sie befürchten, sich dadurch dem Risiko des Terrorismus auszusetzen. Wo ist die viel gepriesene Solidarität unter Muslimen? Wir sprechen wohlgemerkt von Ländern, die schon extrem islamisch geprägt sind, in denen die Scharia in nicht unbeträchtlichem Ausmaße gilt und der Islam das komplette gesellschaftliche, politische und private Leben dominiert. Und diese nehmen ihre eigenen Glaubensgenossen nicht auf, weil sie Angst vor Destabilisierung und Terror haben. In Deutschland hingegen kennt man diese Angst nicht. Warum?

– Freilich könnte man argumentieren, dass man Angst haben sollte, sofern gefährliche Flüchtlinge in Saudi-Arabien aufgenommen werden und in den dort herrschenden Islamismus integriert werden würden, da eine islamistische Armee das Resultat sein könnte. Ist jedoch demzufolge das implizierte „Deshalb habe ich sie lieber alle hier“ ein logischer Schluss? Nochmal: Vor dem Hintergrund eines Zwangssozialstaates: Wer bezahlt das? Und wie lange?

– Nicht einmal staatseigene Medien können den Umstand verschleiern, dass seit geraumer Zeit und simultan zur gegenwärtigen Hau-ruck-Einwanderung ein gewaltiger Exodus aus Deutschland stattfindet. Wer flüchtet aus Deutschland? Die den Sozialstaat noch halbwegs finanzierenden produktiven Kräfte oder die vom Sozialstaat direkt Abhängigen? Warum?

– Auch umgekehrt gilt: Warum sollte beispielsweise ein gut ausgebildeter, indischer Ingenieur den Entschluss fassen, ausgerechnet nach Deutschland zu kommen, wo ihm alles in allem etwa 70% seines Verdienstes durch Steuern und Abgaben genommen werden? Wer kommt, wer kommt nicht?

– Ende dieses Jahres wird voraussichtlich die erste Million (!) „flüchtender“ Männer, die nach Deutschland kommt und im vollen Saft steht, erreicht sein, also zusätzlich zu den insgesamt bereits in Deutschland lebenden Männern. Jetzt stellen sich weitere, unterschiedliche Fragen: 1. Wie viele junge Frauen zwischen, sagen wir mal, 16 und 30 leben im Vergleich dazu in Deutschland? Könnte ein extremes Ungleichgewicht evtl. zu Problemen führen? 2. Wie wuchsen diese männlichen Neuankömmlinge auf? Wie stehen sie zu Frauenrechten? Kindeserziehung? Bildung? Wissenschaft? Religionsfreiheit? Blasphemie? 3. Was könnte die Folge sein, wenn Millionen von Männern, die in einer vollkommen archaischen Kultur (die in den letzten sieben Jahrhunderten nicht eine nennenswerte wissenschaftliche Errungenschaft hervorgebracht hat) aufgewachsen sind, den ganzen Tag nichts zu tun haben und durch staatliche Interventionen wie Mindestlohn auch davon abgehalten werden, etwas zu tun? Alles aus der Luft gegriffen?

– Seitdem Männer und Frauen, die sich in Schweden „Regierung“ nennen, einer uneingeschränkten Hau-ruck-Migration grünes Licht gaben, stieg die Gewaltverbrechensrate um 300 %, die Vergewaltigungsrate um unfassbare 1472 %. Warum? (Bonusfrage: Wo bleibt hier der Aufschrei von Feministen?)

Abschließend lässt sich sagen, dass das wirklich Traurige an der ganzen Situation der Umstand ist, dass der Großteil der Menschen nach wie vor und immer noch an Politik festhält und festhalten wird – bis zu ihrem nunmehr x-ten grausamen Ende. Sprich: Diejenigen, die all die aktuellen Probleme überhaupt erst erschufen, werden zum x-ten Mal angebettelt (werden), sie auch zu lösen. Eine verheerende staatliche Interventionsspirale, die einmal mehr mit mathematischer Gewissheit in den finanziellen und sozialen Untergang führen und dann – da schließlich „alternativlos“ -, lediglich von vorne beginnen wird.

Ich mache keinem einzigen Flüchtling einen Vorwurf, nach Deutschland gelangen zu wollen, ja stellenweise über 10 bis 15 Länder zu „fliehen“, um sein Ziel zu erreichen. Ich würde exakt dasselbe probieren. Es ist auf makabre Weise in der Tat das gelobte Land: Nicht zwingend etwas tun müssen, nichts wissen müssen, nichts können müssen, keinen Mehrwert erschaffen müssen und dennoch rundum auf Kosten anderer versorgt werden. Nur: Die ökonomischen Gründe und Prämissen, warum dies überhaupt erst möglich wurde und (noch) möglich ist, verschwinden ihrerseits sukzessive aus Deutschland. Wahrscheinlich, weil sie alle Nazis sind. Who is John Galt?

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