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Antifa-Demo. (Foto by "Montecruz Foto" via flickr.com / CC BY-SA 2.0)

Antifa-Demo. (Foto by „Montecruz Foto“ via flickr.com / CC BY-SA 2.0)

Linksextreme Gewalt nimmt dramatisch zu

in Contra-Spezial 17. Februar 2016 

Niemals müde werden Politik und Systempresse, wenn es darum geht, vor dem „Terror von rechts“ zu warnen. Laufend wird ein Weltbild vermittelt, demzufolge man glauben könnte, dass Nacht für Nacht glatzköpfige Schläger durch die Städte marodieren und Jagd auf Ausländer machen. Wohlweislich verschwiegen wird hingegen der Umstand, dass linksextrem motivierte Gewalt in den letzten Monaten noch viel deutlicher zugenommen hat.

Von Marcello Dallapiccola

Gerade die aufstrebende AfD und die Islam-kritische Pegida-Bewegung können ein Lied von linksextremer Gewalt singen: Mehrmals wurden bereits Parteibüros verwüstet, Scheiben eingeschlagen, sogar Brandanschläge auf Autos von AfD-Funktionären kamen bereits vor. Bei einer der letzten Pegida-Kundgebungen in Leipzig wurden gleich dutzende Autos von Teilnehmern des friedlichen Protest-Spaziergangs in Brand gesteckt.

Diese ständigen, gewaltsamen Übergriffe durch linksextremistische Schlägertrupps erreichte schließlich mit einem Schusswaffenattentat auf einen Plakatierer einen vorläufigen Höhepunkt; der Mann, der nicht einmal der AfD angehört, sondern einfach nur seinem Broterwerb nachging, kam zum Glück mit dem Schrecken davon. Inzwischen sah sich sogar die altehrwürdige FAZ, die ja nicht gerade als rechtes Krawallblatt gilt genötigt, sich eingehender mit diesem Thema zu beschäftigen.
Antifa – die Schläger des Establishments?

Auch von Hetze und Hasspropaganda wird gerne gesprochen, jedoch immer nur im Zusammenhang mit rechten Parteien und Bewegungen. Dass die sogenannte „Antifa“ Plakate veröffentlichte, auf denen „mehr Vergewaltigungen von Volksdeutschen“ und „Die Vernichtung von rein-deutschem Erbgut“ gefordert werden, löste hingegen keinen öffentlichen Sturm der Entrüstung aus – genausowenig wie der hirnverbrannte Slogan „we love Volkstod“.
Wie sollte es auch, da solche bedenklichen Umtriebe doch von der Systempresse eisern ignoriert werden?

Auch von Justizminister Maas, dem selbsternannten Erzengel im Kampf gegen Hetze und Hassparolen, der sich so trefflich über jedes laute Atemgeräusch Höckes oder Petrys zu echauffieren vermag, ist diesbezüglich keine empörte Stellungnahme bekannt.
Ohne Jurist zu sein, kann man dennoch annehmen, dass Aufrufen zur Vergewaltigung einer bestimmten ethnischen Gruppe sowie zum Genozid eine gewisse strafrechtliche Relevanz innewohnt; ganz davon abgesehen erschließt sich einem auch bei genauerer Betrachtung nicht, was an solchen Parolen „anti“faschistisch sein soll – dieses Vokabular ist Drittes Reich in Reinkultur.

Die Antifa-Bewegung hat das tragische Schicksal ereilt, zu dem zu verkommen, was man einst bekämpfte – sie degenerierte zu einem bezahlten Schlägertrupp genau jenes kapitalistischen „Schweinesystems“, das sie ursprünglich zerschlagen wollte.

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