Hagia Sophia

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Hagia Sophia wird stufenweise wieder eine Moschee

Hagia Sofia soll Moschee werden (Bild: Sudharsan.Narayanan; Hagia Sofia; CC BY 2.0; siehe Link)

Die Hagia Sophia – noch ein Museum – aber einst die größte Kirche der Christenheit und Reichskirche der Byzantiner, soll wieder – wie nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen – in eine Moschee umgewandelt werden. Dieser Plan wird bereits seit 2014 für alle Welt ersichtlich verfolgt. Das zweite Jahr in Folge sendet das staatliche türkische Fernsehen eine Sendung mit Lesungen aus dem Koran aus der Hagia Sofia. Griechenland empfindet dies als „inakzeptable Provokation aller Christen“.

Immer wieder wurde die Forderung – zumeist von Nationalreligiösen in der Türkei gestellt- die einst größte Kirche der Christenheit und Reichskirche der Byzantiner, die Hagia Sofia (Griechisch: Heilige Weisheit) in Istanbul, in eine Moschee umzuwidmen.

Bereits seit 2014 wird das Vorhaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit einigen Elan betrieben, um die im Jahr 532 errichtete und fast über tausend Jahre als größtes Gotteshaus der Christenheit geltende Kirche stufenweise wieder in ein moslemischen Gotteshaus umzuwandeln. Geplant und in Teilen bereits umgesetzt: Die christlichen Mosaiken und Fresken in dem als Kirche errichteten byzantinischen Bau sollen nur noch in den Morgenstunden für Touristen zu sehen sein. Vor dem islamischen Mittagsgebet sollten Fresken und Mosaiken dann mit Hilfe einer speziellen Lichttechnik abgedunkelt werden, denn der Anblick von Bildern entwertet das moslemische Gebet.

„Inakzeptable Provokation aller Christen“

Wie WeltOnline berichtet, wurde durch das staatliche türkische Fernsehen TRT-Diyanet am Mittwochabend das zweite Jahr in Folge eine Sendung mit Koranlesungen aus der Hagia Sophia ausgestrahlt. Dies habe enormen Unmut in Griechenland hervorgerufen.

Dort empfindet man die islamische Sendung im, vom Gründer der modernen Türkei, Kemal Atatürk, als Museum umgewandelten Gebäude –  als „inakzeptable Provokation aller Christen“. Die türkische Regierung versuche, das Weltkulturerbe der Hagia Sophia „stufenweise in eine Moschee“ zu verwandeln. Dies geschehe ausgerechnet in einer Zeit, wo der Dialog zwischen den Religionen absolut notwendig sei, so WO.  „Die internationale Gemeinschaft muss reagieren“, hieß es in der Erklärung aus Athen, die Erdogan mutmaßlich nicht einmal ein müdes Lächeln abgerungen haben wird. (BS)

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