Gottseidank sind wir Bonnie & Clyde los

 In AfD, Allgemein, Bundestagswahl, Informationen, Meinungsfreiheit, Widerstand

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Guido Reils Videokommentar zum beeindruckenden Wahlerfolg seiner Partei und zum einzigen Wermutstropfen, dem Verrat durch Petry und Pretzell, ist äußerst aussagekräftig und lässt tief in die Seele der Partei blicken. Der Essener AfD-Ratsherr bezeichnet das fahnenflüchtende Ehepaar als „Bonnie & Clyde“, denen es hauptsächlich um Geld, Macht, persönliche Eitelkeit und Posten gehe. Die beiden seien Opportunisten, Egomanen und keine Teamplayer. P & P sei es überhaupt nicht um patriotische Politik für Deutschland gegangen und daher hätten sie mit ihrem Abgang der Partei einen riesen Gefallen getan. Jetzt könne die AfD ohne diese Quertreiber zusammenwachsen.

Dem Steiger im letzten Bergwerk Nordrhein-Westfalens nimmt man ab, was er sagt, denn ihm liegt das Herz auf der Zunge. Reil ist eine grundehrliche Haut und betreibt Politik aus der vollsten Überzeugung heraus, dass in unserem Land vieles massiv falsch läuft. Da die SPD keine Antworten auf all diese Fehlentwicklungen liefert, stieg er vergangenes Jahr nach 26 Jahren Mitgliedschaft dort aus und wechselte in die AfD. Nachdem er denen, die sich dort schon jahrelang einsetzen, keinen aussichtsreichen Listenplatz wegnehmen wollte, reihte er sich zunächst bescheiden auf dem hinteren Platz 26 ein.

Guido Reil hat Charakter, Anstand, Ausstrahlung und Persönlichkeit. Der 47-jährige verkörpert all das, weswegen man die AfD als eine wahre Volkspartei bezeichnen kann, der eine große Zukunft bevorsteht. Im Wahlkampf unterstützte er seine Partei uneigennützig im gesamten Bundesgebiet und nahm nur wenige Termine in seinem Direktwahlkreis wahr, in dem er trotzdem gute 15,8 % erhielt. In seinem Stadtteil Essen-Karnap wählten die AfD sogar 24%, was wohl sehr auf ihn zurückzuführen ist.

Reil wäre eine wichtige Ergänzung sowohl für den Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen als auch für den Bundesvorstand, was er auch offen anstrebt. Einen bezahlten Job im Bundestagsapparat der AfD will er hingegen nicht, denn dann würde er sich nicht von den Pöstchenjägern der SPD unterscheiden, die er kritisierte und wegen denen er unter anderem die Roten verließ. Diesem engagierten Patrioten, der sein Ohr an der arbeitenden Bevölkerung hat, kann man nur viel Erfolg für seinen Weg wünschen.

 

Quelle: pi-news.de

Der Beitrag gefällt Ihnen, hier können Sie ihn teilen
25
Recommended Posts

HINTERLASSEN SIE IHREN KOMMENTAR

Enjoy this blog? Please spread the word :)