Frauke Petry als Joker gegen die AfD?

 In AfD, Bundestagswahl, Heuchelei, Informationen, Journalistenwatch, Wahlbetrug, Widerstand

Politik ist eine einzige Verschwörung. Für diese realistische Erkenntnis benötigt man keine Theorie, denn Politik wird vorwiegend in Hinterzimmern gemacht, das ist Fakt! Insofern schon interessant, dass kurz nachdem die AfD einen historischen Sieg errungen hatte, Frauke Petry kühl kalkuliert aus der Fraktion austrat. Ein Auftritt vor laufender Kamera, ausgerechnet im Rahmen des Antritts der sensationell erfolgreichen AfD bei der Berliner Bundespressekonferenz, in knapper und emotionsfreier „Und tschüss“-Rede. Dadurch wurde Planung und Vorbereitung deutlichst vorgeführt, nur ein Trottel, der da noch an Spontanität und einen weiteren Irrweg á la Lucke glaubt. Hier wird es für die AfD brandgefährlich. Denn damit wurde erstmals die neu im Bundestag vertretene AfD von der mutmaßlichen Verräterin und insofern vermutlich vorsätzlichen Wahlbetrügerin Frauke Petry und ihren Hintermännern von einer wichtigeren Plattform symbolisch weggeschossen (die AfD konnte ihre Themen nach dieser durch Petry gestohlenen Show vor den Pressevertretern nicht mehr durchbringen) – Startschuß für die anvisierte Marginalisierung unliebsamer Konkurrenz durch mächtige Strippenzieher. So spontan, wie es wirken sollte, war das eben nicht. Im Gegenteil! Das war Musik vom Blatt, das Stück ward vorgetragen wie geübt! Note für Note! Aber wer bezahlt hier das Orchester und seine Solisten…?! Und wohin zieht diese offensichtlich von irgendjemandem „gekaufte“ Schauspieltruppe….?

Von Hans S. Mundi

Planen Frauke Petry und Ehemann Marcus Pretzell eine neue Partei gegen die AfD? (Bild: JouWatch)

Quelle: Guttenberg als deutscher Macron? – Planspiele mit der CSU und Frauke Petry als Joker gegen die AfD! | Jouwatch

Es war ein Rückzug auf Raten, komplett durchgeplant und durchgeprobt, dann eiskalt Stück für Stück öffentlichkeitswirksam umgesetzt: Ankündigung des Auszugs von Petry bei der Bundespressekonferenz ohne weitere Diskussionen (eher etwas auffällig hastig im Auf- und Ausbruch aus dem AfD-Vorstand, offenbar sollte das Risiko von Nachfragen ausgeschaltet werden!). Dann öffentlich hinterher geschobener Parteiaustritt, ergänzt durch verbales Synchronschwimmen mit ihrem obskuren Lover Marcus Pretzell, ein Mann mit FDP-Hintergrund und wenig guten Einschätzungen bezüglich seines Charakters durch ehemalige Weggefährten. Dann Katze aus dem Sack: „Man braucht die CSU bundesweit. Ein Modell auf Bundesebene erscheint mir sehr interessant“, sagte dann ganz „plötzlich“ Pretzell als noch nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef dem Kölner Stadt-Anzeiger. Mehr kann man seine Parteikollegen nach einem derartigen Wahlsieg im Bund (!) kaum öffentlich verheizen und dem politischen Gegner eine Steilvorlage liefern.

Wären Pretzell und Petry VOR DER WAHL ausgetreten und hätten einen eigenen und anderen Weg gewählt, dann wäre es deren freie Entscheidung und schlicht okay gewesen, hier aber wurden sämtliche Wählerinnen und Wähler der AfD verschaukelt und sämtliche Parteikollegen wie Statisten den eigenen Zielen unterworfen und geopfert – es ist ein regelrechtes Attentat auf politische Seriosität und Loyalität im politischen Raum. Sämtliche Gegner der AfD dürften vor Freude auf den Tischen tanzen und Merkel säuft vermutlich Schampus mit ihren Beratern ob dieses schrägen Schauspiels…! Ein gekauftes Schauspiel: Medien berichten „plötzlich“ schon darüber, dass „Petry und Pretzell eine bundesweite CSU planen würden“ – welch ein Quatsch! Dieses ist der Plan B einflußreicher elitärer Kreise, die ihre Handschrift auch schon in Frankreich beim obskuren Aufbau Macrons und seiner Retortenpartei erkennen ließen, als sich dort bei der Präsidentenwahl das Desaster von Hollandes Sozialisten abzeichnete und ein „leicht konservativ lackierter Retter“ gegen den Front National her mußte, um Stimmen aus sämtlichen Lagern zu fischen. Diese Spielmacher sind jetzt auch in Deutschland aktiv. In Hinterzimmern.

Der Plan der Machthaber, der strippenziehenden und einflußreichen Kreise: Eine neue bundesweite „CSU“ als strategisches Ziel, was offenbar schon vor Monaten auf die Schiene gesetzt wurde. Möglicherweise traf man sich im Kanzleramt oder auf Einladung von Herrn Soros auch in Brüsseler oder New Yorker Hinterzimmern – das bleibt (noch) Spekulation, aber, dass sich hier mächtige Strippenzieher zusammen setzten, darf vorausgesetzt werden. Ausgangspunkt war die Fragestellung, was tun, wenn man trotz wochenlanger Hetze und Diskriminierung die Wählerinnen und Wähler der Bundesrepublik Deutschland in (noch) freien Wahlen nicht davon abhalten kann, die AfD markant in den Bundestag hinein zu wählen…?! Eine Stellung als drittstärkste Kraft (markant!) war der „worst case“ – hierfür legte sich die vermutlich involvierte SPD ebenfalls bereits VORHER fest, was soeben vom Berliner Parteivorstand bestätigt wurde. Bei einer Stimmabgabe deutlich unter 23 Prozent sofort raus aus der „Union“ mit der Union und rein in die Opposition um die AfD als Oppositionsführerin im Bundestag auszubremsen. Die weiteren Planspiele der „Staatsinhaber“ haben es in sich, von Korruption sollte dabei durchaus auch mal gesprochen werden.

Um „neue Konservative“ außerhalb von Merkels geschwächter und linksorientierter CDU (!!!) zu profilieren und gleichzeitig den politischen Widerstand der AfD zu schwächen, wurde ein Plan geschmiedet – das nun aus dem Schatten heraustretende Projekt wird mit seinen Schachfiguren sichtbar. Marcus Pretzell kann ob dieses scheinbar gelingenden Coups und den ihm und seiner Petry wohl hierfür vermutlich versprochenen „Geschenken“ kaum noch an sich halten. Es ist fast schon ein Verplappern, was die in dieser Angelegenheit alles begierig aufsaugenden Medien von Pretzell und Petry derzeit so wiedergeben: „Bei ihrer Neugründung wollen sich Pretzell und Petry nach eigenen Angaben an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seiner Bewegung En Marche orientieren. Macron habe gezeigt, wie man ’nicht politisch-inhaltlich, aber strukturell innerhalb kurzer Zeit etwas Neues und Frisches in die Politik bringt‘, sagte Pretzell.“ (Spiegel Online) Strukturell! An der Seite von Merkel, Juncker und allen anderen „Brüsseler Spitzen“ in den bisherigen Strukturen GEGEN neue oppositionelle Kräfte, die man so scheindemokratisch an die Ränder drängt – welch ein Verrat, was für Verräter! Und ein altes Motto der Supermächtigen: Es muss alles anders werden, damit alles beim Alten bleiben kann – denn der Schein bestimmt das Bewußtsein! Woher kamen die Millionen (!) für Macron und sein politisches Nichts (!) im Hintergrund bei dessen Wahlkampf wohl?!!!!

Frauke Petry hat also definitiv hundertausende von Wählern verarscht und die AfD als Zugpferd benutzt, um etwas ganz anderes durchzuziehen. Damit aber verhält sie sich genauso wie jene Politiker, die viele Wähler abstrafen wollten, in dem sie Petry/AfD gewählt haben. Aber wie geht das bizarre Theater nun weiter? Ganz einfach, so wie es (vermutlich) längst geplant war: Karl-Theodor zu Guttenberg (USA/CSU) hatte genügend Zeit um sich im Amiländle mit erfahrenen Strippenziehern über seine neue Rolle als „Retter der Republik“ und Erneuerer Deutschlands zugunsten eines kosmetisch getarnten „Weiter so!“ á la France zu verständigen. Woher diese installierten „Retter“ kommen, wenn die jeweiligen Wähler in den Ländern „abtrünnig“ werden könnten, darüber ist selbst in den bürgerlichsten Medien offen alles zu erfahren.

„Emmanuel Macrons Botschaft scheint angesichts von Brexit und Aufstieg der Rechtspopulisten völlig aus der Zeit gefallen. Der 39-Jährige gibt sich als leidenschaftlicher, bekennender Europäer: ‚Ich habe Europa im Herzen!‘ Statt in das übliche Brüssel-Bashing einzustimmen, spricht er sich offen für eine Zusammenarbeit mit der EU und damit auch mit Deutschland aus … Im Vorfeld hatte er angekündigt, dass – falls er die Wahl für sich entscheiden kann – ein erheblicher Teil der Minister seiner Regierung nicht aus der Politik kommen sollen – Macron verspricht eine ‚Erneuerung der Gesichter‘. Er selbst hat zwar nie zuvor für ein politisches Mandat kandidiert, ist in der Politik aber keineswegs ein Unbekannter. 2007 heiratete Macron seine einstige Französischlehrerin. Der Sohn zweier Ärzte besuchte Eliteschulen und spielte Klavier. Nach dem Studium machte er in der Wirtschaft Karriere, war bis 2012 gut bezahlter Investmentbanker im Traditionsbankhaus Rothschild & Cie. Danach wurde er von Präsident François Hollande als Berater für Wirtschaft und Finanzen ins Kabinett geholt, im Sommer 2014 dann zum Wirtschaftsminister ernannt.“ Focus, 07.05.2017

Der kommende Mann, neben seinen Steigbügelhaltern Petry und Pretzell, scharrt nun mit den Hufen und beginnt jetzt auch bei diesem bestellten politischen Synchronschwimmen die Maske fallen zu lassen. Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los, jetzt geht’s los….. oder wie der Journalist Oliver Georgi (FAZ) sich gerade verwundert die Augen rieb und schrieb: „Vor der Wahl klang Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) meistens sehr milde, wenn es um die Leistungen der Vergangenheit und den Blick in die Zukunft von Angela Merkel ging.“ Tja, Herr Kollege, vor der Wahl war Plan A, nun ist Plan B – CSU bundesweit mit installiertem Macron-Verschnitt, hopp hopp, auf geht’s. Seehofer ist Geschichte! Und auch Merkel sitzt auf gepackten Koffern. Jamaika-Crash bei den Verhandlungen und dann Neuwahlen mit dem Intrigantenstadl Guttenberg/Petry/Pretzell, das dürfte das Kalkül der Strategen in den Hinterzimmern sein. Wetten, dass….?!

„Die Union habe bei der Bundestagswahl ‚dramatisch viele Wähler verloren‘, sagte der frühere Verteidigungsminister (Guttenberg), den mancher in der Partei lieber heute als morgen zurück in Deutschland sehen würde – gerade angesichts der zunehmenden Schwäche des angezählten Parteichefs Horst Seehofer. Und: ‚Es gibt schon Gerüchte, ob das die letzten vier Jahre der Kanzlerin sind und ob so ein Ergebnis nicht in ein paar Jahren Konsequenzen haben muss.‘ ‚Gerüchte‘, das klang nach genügend Distanz zu einer Palastrevolte – trotzdem dürfte die Botschaft, die Guttenberg in größtmöglicher Externalisierung vermittelte, in München wohl verstanden worden sein. Immerhin zwingt einen niemand dazu, ‚Gerüchte‘ zu offener Kritik zu machen, indem man sie scheinbar beiläufig erwähnt.“ FAZ, 27.09.2017

Noch ein Wort zur moralischen oder auch anderweitigen Integrität der beiden seltsamen Figuren Pretzell und Petry. Pretzell legte beruflich krachend eine derart gravierende Insolvenz hin, dass den gelernten Juristen die Anwaltskammer Hamm 2015 von ihrer Liste löschte – zum Verständnis: Insolvenzverwalter sind immer (!) darauf aus, die berufliche Existenz der Schuldner zu retten um diese erstens für die Schuldentilgung zu erhalten und zweitens deren berufliche Fortexistenz als Steuerzahler zu gewähren. Wenn in einem derartigen Umfeld derart krachend laut Türen zugeschlagen werden, dann nur wenn es um höchst dubiose und unseriöse Vorgänge ging. Soviel zu Herrn Pretzell in Sachen Leumund. Frauke Petry, Insolvenzschwester von Pretzell, ging 2013 ebenfalls unter dubiosen Umstände in die Pleite. Seit 2014 ermittelt daher auch die Leipziger Staatsanwaltschaft gegen Petry wegen Insolvenzverschleppung. Wollte man diesen armseligen „Bonny & Clyde“-Verschnitt also für ein Komplott günstig einkaufen, wären die Grundlagen hierfür jedenfalls recht günstig gewesen – aber das ist natürlich reine Spekulation. Zurück zur „Tagesschau“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article169043954/Petry-und-Pretzell-kuendigen-Austritt-aus-der-AfD-an.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-abtruennige-frauke-petry-und-marcus-pretzell-planen-bundesweite-csu-a-1170235.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/karl-theodor-zu-guttenberg-kritisiert-angela-merkel-15220221.html

http://www.focus.de/politik/ausland/emmanuel-macron-der-parteilose-sozialliberale-will-an-frankreichs-spitze_id_6987903.html

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