Fachtagung der DemokratiepädagogInnen gegen rassistische Kitakinder

 In Allgemein, Die neuen Linken, Erziehungsanstalt, Informationen, Kinder schützen, Machtmissbrauch, Systemkrise, Widerstand

Unter dem Namen „Demokratieerziehung“ und „Menschenrechtsbildung“ trainieren diverse bunte Fachstellenunseren Kindern von der Kita an politisches Denken ab und unterziehen sie einem ebenso unermüdlichen wie bisweilen paranoiden Kampf gegen das Erkennen von Mustern, die der humanitär-egalitären Gleichheitserzählung widersprechen.
Da dies noch immer nicht hinreichende Früchte zeigt, schlagenauch in Bayern PädagogInnen bis hin zur zuständigen CSU-Ministerin Alarm. Auch in Rheinland-Pfalz genießen die KinderrassismusbekämpferInnen ministerielle Unterstützung.
Die FH Mainz veranstaltete eine Fachtagung „Rechtspopulismus in der Kita? Umgang mit Rassismus und Diskriminierung.
Dipl.-Ing. (FH) Melanie Dargel-Feils von der Pressestelle berichtete dazu vorgestern:

Kein Kind wird mit Vorurteilen geboren. Aber wie gehen Erzieherinnen und Erzieher in einer Kindertagesstätte beispielsweise damit um, wenn ein Kind plötzlich Hakenkreuze in seinen Bildern malt? Wenn Eltern nicht wollen, dass ihre Kinder Umgang mit geflüchteten Kindern haben? Die Ursachen und Motive, aber auch konkrete Fälle von Rechtspopulismus, Rassismus und Diskriminierung in Kindertagesstätten standen im Zentrum der Fachtagung „Rechtspopulismus in der Kita? Umgang mit Rassismus und Diskriminierung“, an der rund 100 Personen teilnahmen.
In der Eröffnungsrunde, moderiert von Veronika Bergmann (LSJV) und Joachim Jung-Sion (ILF), betonte Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann: „Demokratieerziehung beginnt schon in der Kita. In Kinderkonferenzen oder beim Aufstellen von Gruppenregeln tauschen die Kinder Meinungen aus und kommen gemeinsam zu einer Entscheidung. Die Erzieherinnen und Erzieher leisten dabei hervorragende Arbeit. Das Bildungsministerium stellt in den Haushaltsjahren 2017 und 2018 erstmals je 65.000 Euro speziell für Demokratieerziehung und Menschenrechtsbildung in Kindertagesstätten bereit. Damit planen wir im nächsten Jahr unter anderem eine Fachtagung zum Thema Demokratie in Kitas sowie Fortbildungen und Workshops.“
Detlef Placzek, LSJV-Präsident und während des großen Zuzugs in den Jahren 2015/16 Leiter des rheinland-pfälzischen Führungsstabs Flüchtlingshilfe, stellte fest: „Als Leiter der Flüchtlingshilfe hat mich in großem Maße das sehr große Engagement der Hilfsorganisationen und der Bürger vor Ort beeindruckt – gerade in dieser Zeit war ich besonders stolz auf unser Land.“
Der Präsident der Hochschule Koblenz und gastgebende Hausherr, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, hob die Wichtigkeit der Veranstaltungen hervor: „Als Historiker weiß ich, wie sehr Populismus und in seiner Folge Rassismus eine Gesellschaft ins Verderben ziehen kann. Die Hochschulen haben eine große Verantwortung, sich in Forschung und Lehre mit Vehemenz dagegen zu stellen. Wissenschaftliche Erkenntnis und Fortschritt setzen Vielfalt voraus – Populismus und insbesondere Rechtspopulismus hingegen sind wissenschaftsfeindlich.“
Der für den Visitationsbezirk Koblenz und damit für viele Kindertagesstätten in der Trägerschaft der katholischen Kirche zuständige Weihbischof Jörg Michael Peters sagte: „Die christliche Botschaft gibt die Linie vor und spricht von der Würde des Menschen, woher dieser auch kommen mag.“ Er rief zur Achtsamkeit auf: „Rassismus kommt oft sehr niedrigschwellig daher, zum Beispiel in einzelnen Redewendungen. Es gilt, im alltäglichen Leben ein Gespür dafür zu entwickeln.“
Zwei Impulsvorträge stimmten auf die anschließenden Workshops ein. Prof. Dr. Stephan Bundschuh vom Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz und ausgewiesener Experte für Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Rechtsextremismus und Migrationspädagogik, sprach zum Thema „Warum denken und handeln Menschen rassistisch?“ Er betonte: „Sich rassismuskritisch zu verhalten, muss gelehrt und gelernt werden. Kritische Sensibilität gegenüber Anderen, aber auch gegenüber meinem eigenen Denken und Handeln zu vermitteln, die Erfahrung meiner eigenen Verletzlichkeit, aber auch Verletzungsmacht zu Bewusstsein zu bringen, ist eine allererste Aufgabe von Erziehung.“ Im zweiten Impulsvortrag stellten Dr. Dominique Gillebeert (Migrations- und Integrationsbüro der Stadt Ingelheim) sowie Nadine Liebers (Leiterin des Amtes für Familie, Bildung und Sport) die Strategien der Stadt Ingelheim vor, mit dem Thema Rechtsextremismus umzugehen. „Ingelheim zeigt Gesicht“ lautet der Name ihres Projektes, bei dem Erzieherinnen, Erzieher, Eltern und Kinder in Kindertagesstätten gemeinsam daran arbeiten, Vorurteile gar nicht erst entstehen zu lassen, beispielsweise durch das aktive Aufeinander-Zugehen und Kennenlernen der jeweils anderen Kultur.
In den folgenden fünf Workshops bot der Fachtag vielfältige Impulse und die Möglichkeit, engagiert und konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Die Workshops thematisierten „Rassismuskritik als Referenzrahmen für die Praxis“, „Erziehungspartnerschaft mit schwierigen Eltern“, „Kita-Teams im Spannungsfeld zwischen persönlicher Einstellung und professioneller Haltung“, „Rechte Musik in Deutschland und Erkennungsmerkmale der rechten Szene“ sowie „Trägerverantwortung und –positionierung“.

Michael Klein bemerkt in seiner Analyse, dass die Konferenzteilnehmer sich selbst widersprechen, indem sie einerseits behaupten, Kinder würden nicht mit Vorurteilen geboren, aber andererseits bei den Kindern verderbliche Vorurteile zu entdecken glauben und dabei selber die Kinder in die Vorurteile ihres eigenen beschränkten Weltbildes einordnen. Klein weist auch auf einen Erfahrungsbericht eines einschlägig leidgeplagten Vaters, dessen Tochter von „demokratie“-beflissenen Kindergärtnerinnen als Rassistin ausgemacht wurde:

Wer es noch nicht weiß, ich habe eine kleine Tochter. Sie lebt in Berlin. Vor kurzem trat die Erzieherin ihrer Kita-Gruppe ganz besorgt an die Mutter heran. Es ging um ein brisantes Thema. Sie möchte keine Probleme mit Ausländerfeindlichkeit in ihrer Gruppe haben. Das Problem verortete sie bei meiner Tochter. Ihr politisch inkorrektes Fehlverhalten besteht darin, dass sie beim Singen nicht neben Ayman stehen möchte, einem syrischen Jungen. Boah Leute, da bleibt einem echt die Spucke weg und mein Blutdruck steigert sich in ungeahnte Höhen. Mein Töchterchen ist drei Jahre alt und weiß nicht, was überhaupt ein Ausländer, Migrant, Flüchtling, Asylant oder was auch immer sein soll. Auf die Frage, warum sie beim Singen nicht neben Ayman stehen möchte, gab es von ihr allerdings eine klare Antwort: Der haut die anderen Kinder und ich habe Angst vor ihm. Ein Interview mit ihrer besten Freundin aus derselben Gruppe ergab das gleiche Ergebnis: Der ist nicht mein Freund. Außerdem erfährt man, dass er kaum deutsch spricht und daher die anderen Kinder nicht versteht.
[…]
Und ja, schreibt es mal feinsäuberlich in euer Parteibuch: Meine Tochter sucht sich ihre Freundinnen und Freunde immer noch selbst aus. Und wenn sie nicht neben Chantal, Kevin oder Ayman stehen will, dann macht sie das nicht. Sie wird ihre Gründe dafür haben. Sie ist klug, sie kann sehr genau beobachten und sie braucht keine neuen Parteifunktionäre und Aufpasser, die sie auf die richtige Linie trimmen. Es sind genau diese kleinen Dinge, die die Leute zum Kotzen finden. Völlig zu Recht zum Kotzen finden. Genau wie man Kindern jetzt das „richtige Verhalten“ beibringen will, redet man um den heißen Brei herum, wenn Ausländer und Flüchtlinge Straftaten begehen, sich zu Straßengangs zusammenrotten, in der U-Bahn Leute zusammentreten, bestehlen oder bei einem Volksfest Frauen belästigen und vergewaltigen. Niemand findet ein solches Verhalten sympathisch, bei Deutschen nicht und bei Ausländern auch nicht. Niemand braucht das. Und wenn Leute dann allergisch reagieren, weil man über diese Dinge nicht mehr reden kann und in eine linksgrüne Alternativwunschwelt gezwungen wird, die mit der Realität so gar nicht übereinstimmen will, dann braucht sich keiner zu wundern.

Mit Demokratie hat die „Menschenrechtsbildung“ der DemokratiepädagogInnen nichts zu tun.
Sie schätzen an der Demokratie nur deren „Wehrhaftigkeit“. Unter dem Vorwand, dass die Demokratie auf „Menschenrechten“ beruhe, zu denen sie den Antirassismus zählen, schwingen sie sich zu privaten Verfassungsschützern auf und unterwerfen das Leben der Bürger bis in die Kita hinein ihrem Machtstreben.
Angesichts der Genitalienbesessenheit des harten Kerns der EgalitarismusfanatikerInnen kann es auch nicht verwundern, wenn die retardierende, idiotisierende Erziehung dieser DemokratiepädagogInnen auch häufig mit Bemühungen um Frühsexualisierung einhergeht.

Der Beitrag gefällt Ihnen, hier können Sie ihn teilen
25
Recommended Posts

Leave a Comment

Enjoy this blog? Please spread the word :)