Leipzig

Erneuter Brandanschlag auf Auto eines AfD-Politikers – viele Medien setzen andere Schwerpunkte

Die Terroranschläge auf AfD-Politiker und deren Eigentum reißen nicht ab. Nun wurde das Auto des Leipziger AfD-Stadtrates, Holger Hentschel angezündet.

Die Polizei geht von einer politisch motivierten und gezielt durchgeführten Aktion aus.

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Sachsens AfD-Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

„In Leipzig handeln Linksextremisten immer dreister, ohne dass sie ernsthafte Konsequenzen für ihr Tun fürchten müssen. Das Gewalt-Klima in der Stadt wird offenbar durch die lasche Politik des SPD-geführten Rathauses mit OB Jung an der Spitze begünstigt. Diese sieht Extremismus-Gefahren fast ausschließlich nur bei rechten Gewalttätern.

Ein erneuter Beweis, welche Schwerpunkte in der Berichterstattung einige sächsische Medien setzen, zeigt die Berichterstattung darüber. Während ein Fehler der AfD-Fraktion – versehentlich wurde ein kopierter Antrag eingereicht und wieder zurückgezogen, als dies bemerkt wurde – zum Aufmacher mutierte, wurde über den Anschlag lediglich im Meldungsbereich berichtet. Vordergründig scheint es darum zu gehen, die ‪#‎AfD‬ zu diskreditieren, statt ausgewogen zu berichten. Als in Freital das Auto eines Linkspartei-Politikers von vermutlich Rechtsextremisten zerstört wurde, überschlug sich die Berichterstattung über diesem Fall. Mehrfach hat die AfD-Fraktion betont, dass Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung von der ganzen Partei abgelehnt wird und strafrechtlich verfolgt werden muss.“