Ditib boykottiert muslimischen Friedensmarsch in Köln

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Eine Moschee der Ditib in Köln: Der Dachverband wird sich laut eigener Aussage nicht an dem für Samstag geplanten Friedensmarsch beteiligen. © dpa

 

10.000 Muslime wollen ein Zeichen gegen islamistischen Terror setzen – 15.06.2017 

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„Forderungen nach „muslimischen“ Anti-Terror-Demos greifen zu kurz, stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen“ heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung von Ditib. Unter dem Motto „Nicht mit uns“ wollen Muslime aus ganz Deutschland am Samstag in Köln mit dem Friedensmarsch ein Zeichen setzen.

Ditib warf den Organisatoren eine „öffentliche Vereinnahmung und Instrumentalisierung“ vor. Zudem sei fastenden Muslimen nicht zumutbar, „stundenlang in der prallen Mittagssonne bei 25 Grad zu marschieren und demonstrieren“. Ditib werde am Freitag in allen Moscheen in Deutschland ein Bittgebet gegen den Terror und für den Frieden halten. Die Ditib gerät immer wieder in die Kritik – nicht zuletzt wegen ihrer umstrittenen Anbindung an die Türkei.

Ansonsten findet der Kölner Friedensmarsch von Muslimen gegen islamistischen Terror breite Unterstützung. „Wir haben in sehr kurzer Zeit die unterschiedlichsten Verbände und Personen zusammengebracht, die ein ähnliches Ansinnen haben, die ein Bekenntnis für ein friedliches Zusammenleben ablegen wollen“, sagte die Mit-Initiatorin, Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, der Deutschen Presse-Agentur.

Unter dem Motto „Nicht mit uns“ wollen Muslime aus ganz Deutschland an diesem Samstag in Köln ein Zeichen setzen. Die Veranstalter haben bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet.

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