Brutstätten der Gewalt

 In Asylwahnsinn, de Maiziere, Islamisierung, Recht, Salafismus, Terror, Widerstand

Panorama-Logo.svg

Logo_JF_neu

Der Islam und seine Nähe zur Gewalt

Halbmond über einer Moschee: Die Frage nach der Gewalt im Islam muß auf den Tisch Foto: picture alliance/AP Photo

Halbmond über einer Moschee: Die Frage nach der Gewalt im Islam muß auf den Tisch
Foto: picture alliance/AP Photo

Es zieht sich eine geistige Linie vom Angriff der Taliban auf eine Schule in Pakistan, den Enthauptungen und Massenmorden der Terrormiliz IS bis hin zum todbringenden Angriff jetzt auf die Meinungsfreiheit in Paris. Diese geistige Linie ist der radikale Islam. Wer sonst außer totalitär denkenden, radikalen Islamisten sollte solch einen Angriff ausüben auf die Meinungsfreiheit, den konstitutiven Kern der Demokratie, wie das Bundesverfassungsgericht sagt? Es entbehrt auch nicht einer gewissen Symbolik, daß dieser Angriff am Tag geschieht, da der neue und seit Wochen heiß diskutierte Roman des Schriftstellers Michel Houellebecq mit dem bezeichnenden Titel „Unterwerfung“ in die Buchläden kommt. Die Wirklichkeit holt die Fiktion ein. Die totalitären Gotteskrieger dulden keine andere Meinung, für sie gilt Unterwerfung oder Tod.

Seit gestern steht deshalb wieder die alte Frage im Raum: Wie konsens- und demokratiefähig ist der Islam? Und seit gestern werden auch wieder die alten Verdrängungsmechanismen bemüht. Zum Beispiel: Es handele sich bei den Attentätern doch nur um „einsame Wölfe“, um Einzeltäter, um radikale Verwirrte. Aber alle Experten des internationalen Terrorismus verneinen diese These. Dafür stecke in dieser Tat zu viel Organisation, Planung, Bewaffnung und Wissen über die Umstände.

Klarheit über den geistigen Nährboden

Ganz gleich, wie weit der Kreis der Mittäter ist, die Grundsatzfrage nach der Demokratiefähigkeit des Islam und seiner Nähe zur Gewalt muß debattiert werden – auch im Interesse der Muslime in Europa. Die Attentäter mögen Einzelfälle sein, aber sie werfen diese grundsätzliche Frage nach dem Nährboden von religiösem Fanatismus und Gewalt im Koran und den Schriften des Islam auf. Hier ist die öffentliche Debatte merkwürdig kleinlaut. Natürlich wird das Attentat Bewegungen wie Pegida Auftrieb geben, ganz zu schweigen von dem Front National in Frankreich. Aber gerade um das Unbehagen und die Ängste nicht weiter zu schüren, muß Klarheit herrschen über diesen geistigen Nährboden.

Zu dieser Debatte gehören folgende Argumente: Von den über 50 Staaten der Islamischen Liga kann bis auf Tunesien kein einziger wirklich demokratisch genannt werden. Es gibt kein klares Tötungsverbot wie das fünfte Gebot des Dekalogs. Auch der Grundsatz der prinzipiellen Gleichheit der Menschen kommt weder im Koran noch in den Sprüchen des Propheten noch in anderen für den Islam konstituierenden Schriften vor. Es gibt ihn nicht. Im Gegenteil.

Es geht um die Freiheit

Die Grundlage für alle Demokratien sind die Menschenrechte. Muslime haben die gleichen Rechte wie alle anderen. Für orthodox denkende Muslime allerdings sind Nicht-Muslime keine vollwertigen Menschen. Denn nach islamischer Lehre ist der Mensch von Natur aus Muslim, die menschliche Natur selbst, die „fitra“, ist muslimisch, eine prinzipielle Gleichheit aller Menschen gibt es nicht, Meinungsfreiheit ist in diesem Sinn nur befristet. Mit diesem Islam ist kein demokratischer Staat zu machen.

„Wir haben Charlie Hebdo getötet“, schrie einer der Attentäter. Unfähig zur Toleranz töten sie Andersdenkende und berufen sich auf den Propheten des Islam. Wenn dieser Islam nicht reformiert wird, hat er keine Zukunft in Europa. Zumindest nicht in Frankreich. Denn wenn es um die Freiheit geht, gehen die Franzosen auf die Straße und riskieren auch mal eine Revolution. Unterwerfung bleibt für sie eine Fiktion.

Der Beitrag gefällt Ihnen, hier können Sie ihn teilen
25
Recommended Posts

HINTERLASSEN SIE IHREN KOMMENTAR

Enjoy this blog? Please spread the word :)